wortwahn
ich habe von ihr demütig den auftrag gefasst, in einen wortwahn zu verfallen.
aber, leider ist das so bei mir mit worten: ich habe pro tag nur eine gewisse anzahl an ausdrücken zur verfügung, egal ob gesprochen oder geschrieben. und da ich zur zeit als schreiberling arbeite (als copy/paster) bleiben mir abends oft nur noch ein paar übriggebliebene worte. solche, die man tagsüber nicht gebraucht hat. so da wären:
- ziegenzwillinge (äusserst selten benötigt)
- furzgesicht (äusserst gefährlich im gebrauch)
- hexagon (?)
- gesundheitsfürsorge (ist leider inflationär und bald auch mehr im einsatz)
- kunstkritiker (das wort alleine ist schon gesundheitsschädigend und mit vorsicht einzusetzen)
- rechtschreibung (vollkommen überbewertet)
- schatzi (zu klebrig)
- zwischenbodenheizung (wüsste ich nicht, wo zu gebrauchen)
und abends sind auch immer noch eine oder zwei “üüüäärks” und “pfffft” übrig…
7 Kommentare
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also ein hoch auf ziegenzwillinge, darauf bin ich noch nie gekommen *
da verblassen hexagon und zwischenbodenheizung zur gänze. und schatzi bildet in der tat die klebrige sirupmasse auf dem dielenboden * 
Ooops! Ich hätte auch zugesehen, “Furzgesicht” so schnell wie möglich loszuwerden. Ganz sicher!
Das “pfffft” hatte ich allerdings kürzlich bereits verwurstet. Das kannst Du getrost streichen.
Und was genau ist jetzt Deine engere Wahl zur Umbenennung des “Stöckchen”s?
naja, ich als alter sexist finde phallische symbole wie stöckchen natürlich kuul. aber wir können es auch themenvirus nennen
Themenvirus? Hat was! ;o) Das Thema geht ja auch rum wie ein Virus. Und selbst Impfungen gegen Viren helfen ja selten. Fällt mir gerade zum Thema Grippeschutzimpfung ein … *hust
Für Nachschub wählen Sie bitte: http://skriptum.wordpress.com/2008/03/13/lauschgiftiger-wortwahn/
;o)
Otto ist ständig im Wortwahn. Zu Unzeiten macht er ihn sprachlos und ab und an sprudelt er, dass jedes Blatt Papier darob überquillt.
Herr Otto, das sollten wir nicht aus dem Auge verlieren;
der nächste Wortwahn kommt bestimmt! ;o)