böög hinrichtung
sechseläuten in zürich … da sieht man mal wieder, wie traditionsbewusst, beinahe schon rückständig wir sind. da könnten wir uns durchaus eine scheibe von den amerikanern abschneiden.
wenn die sich mit dem winter in form eines bööggs auseinandersetzen müssten, hätten sie ihn schon im letzten frühling verhaftet und irgendwo in der innerschweiz verhört. mit ein wenig waterboarding hätten sie wohl bald die geheimnisse des winters aus ihm herausgeholt. natürlich würden sie den böögg nie öffentlich verbrennen. das ist ja barbarisch! sondern mit drogen gefügig gemacht und irgendwo in einem gefängnis per giftspritze hingerichtet. oder standrechtlich erschossen.
auch würden sie nicht mit pferden (!) um einen brennenden holzstoss reiten. davon wär ich als winter auch nicht beeindruckt. sie würden mit panzern um eine cruise-missile herumkurven. und zum schluss würden sie einige taktische nuklearsprengköpfe in den himmel schiessen, damit das wetter auch weiss, dass sie es ernst meinen.
ihr seht, wir müssen uns nicht wundern, wieso uns das wetter auf der nase herumtanzt. wir sollten ab morgen sämtliche meterologen überwachen, telefone abhören und überhaupt, menschen mit skiern und handschuhen sollten, als mögliche kollaborateure und schläfer, eingesperrt werden.
dies ist ein krieg. und wir müssen uns schützen.
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