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	<title>Kommentare zu: 1. mai, genossen!</title>
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	<description>wi-wa-wuschelhutz</description>
	<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 20:14:05 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: paradalis</title>
		<link>http://redders.wordpress.com/2008/05/01/1-mai-genossen/#comment-936</link>
		<dc:creator>paradalis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 08:34:06 +0000</pubDate>
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		<description>natürlich hängt es alles mit der leseart zusammen. auch interpretation genannt. nur unterliegt diese nicht auch den verschiedensten stimmungen des lesers?

heute bin ich "lieblich" drauf, also lese ich es romantisch verklärt.
morgen ist mir vielleicht nach einer intellelektuellen sichtweise, dann lese ich es ähnlich wie du oder andere.
aber gut, in einem hast du vielleicht recht.
marx "lieblich" zu lesen und zu interpretieren, ist nicht jedermanns/frau sache.

:-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>natürlich hängt es alles mit der leseart zusammen. auch interpretation genannt. nur unterliegt diese nicht auch den verschiedensten stimmungen des lesers?</p>
<p>heute bin ich &#8220;lieblich&#8221; drauf, also lese ich es romantisch verklärt.<br />
morgen ist mir vielleicht nach einer intellelektuellen sichtweise, dann lese ich es ähnlich wie du oder andere.<br />
aber gut, in einem hast du vielleicht recht.<br />
marx &#8220;lieblich&#8221; zu lesen und zu interpretieren, ist nicht jedermanns/frau sache. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p>
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	<item>
		<title>Von: redder</title>
		<link>http://redders.wordpress.com/2008/05/01/1-mai-genossen/#comment-935</link>
		<dc:creator>redder</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 08:05:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://redders.wordpress.com/?p=419#comment-935</guid>
		<description>lies die gedichte nochmals, u nd zwar im zeitgeist von damals und du wirst einen intelektuellen entdecken. marx hatte die schlimmste aller krankheiten, er war ei romantischer intellektueller. sein umgan mit frauen oder mit anderen rassen war mehr als fragwürdig, wenn auch dem zeitgeist entsprechend. mit marx ist wie mit allen denkern.: sie können nur ganz wenig über den rand ihrer gesellschaft hinausblicken. und trotzdem hielt er sich für fähig, der welt ein neues konzept zu geben. konzeote sind gut, solange keine idioten versuchen, sie umusetzen. marx war als wirtschaftswissenschaftler in seiner zeit gar nicht so schlecht. aber er ignorierte die unvollkommenheit des menschen. er löste das moralische dilemma, in dem er den einen die schuld und den anderen die freiheit geben wollte. guter ansatz, aber funktioniert leider nicht. weder im kommunismus noch im faschismus.
aber wir haben noch hoffnung. solange wir mehr mitempfinden mit den leute haben, die wir kenne n, als mit denen, die wir auf RTL oder in der tagesschau sehen, solange wir erst mit unseren nachbarn auskommen, bevor wr versuchen, den weltfrieden umzusetzen, solange wir menschen gegenüber tolerant, ideen gegenüber skeptisch und der WAHRHEIT gegenüber indifferent sind, ist noch nicht ales verloren. :)

oder wie mein alter freund ice-t sagen würde: “mankind is a f****** f***** s*** bit**** and should f**** till ** ***”</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lies die gedichte nochmals, u nd zwar im zeitgeist von damals und du wirst einen intelektuellen entdecken. marx hatte die schlimmste aller krankheiten, er war ei romantischer intellektueller. sein umgan mit frauen oder mit anderen rassen war mehr als fragwürdig, wenn auch dem zeitgeist entsprechend. mit marx ist wie mit allen denkern.: sie können nur ganz wenig über den rand ihrer gesellschaft hinausblicken. und trotzdem hielt er sich für fähig, der welt ein neues konzept zu geben. konzeote sind gut, solange keine idioten versuchen, sie umusetzen. marx war als wirtschaftswissenschaftler in seiner zeit gar nicht so schlecht. aber er ignorierte die unvollkommenheit des menschen. er löste das moralische dilemma, in dem er den einen die schuld und den anderen die freiheit geben wollte. guter ansatz, aber funktioniert leider nicht. weder im kommunismus noch im faschismus.<br />
aber wir haben noch hoffnung. solange wir mehr mitempfinden mit den leute haben, die wir kenne n, als mit denen, die wir auf RTL oder in der tagesschau sehen, solange wir erst mit unseren nachbarn auskommen, bevor wr versuchen, den weltfrieden umzusetzen, solange wir menschen gegenüber tolerant, ideen gegenüber skeptisch und der WAHRHEIT gegenüber indifferent sind, ist noch nicht ales verloren. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>oder wie mein alter freund ice-t sagen würde: “mankind is a f****** f***** s*** bit**** and should f**** till ** ***”</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: paradalis</title>
		<link>http://redders.wordpress.com/2008/05/01/1-mai-genossen/#comment-932</link>
		<dc:creator>paradalis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 06:11:33 +0000</pubDate>
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		<description>mein lieber, pass auf dich auf.
:-)

und was marx anbelangt, da irrst du. er hatte durchaus ahnung vom menschen, auch wenn er damit vielleicht nicht hausieren ging.
hier mal zwei seiner gedichte, für seinen vater geschrieben:

In seinem Sessel...

In seinem Sessel, behaglich dumm,
Sitzt schweigend das deutsche Publikum.
Braust der Sturm herüber, hinüber,
Wölkt sich der Himmel düster und trüber,
Zischen die Blitze schlängelnd hin,
Das rührt es nicht in seinem Sinn.
Doch wenn sich die Sonne hervorbeweget,
Die Lüfte säuseln, der Sturm sich leget,
Dann hebt's sich und macht ein Geschrei,
Und schreibt ein Buch: "der Lärm sei vorbei."
Fängt an darüber zu phantasieren,
Will dem Ding auf den Grundstoff spüren,
Glaubt, das sei doch nicht die rechte Art,
Der Himmel spaße auch ganz apart,
Müsse das All systematischer treiben,
Erst an dem Kopf, dann an den Füßen reiben,
Gebärd't sich nun gar, wie ein Kind,
Sucht nach Dingen, die vermodert sind,
Hätt' indessen die Gegenwart sollen erfassen,
Und Erd' und Himmel laufen lassen,
Gingen ja doch ihren gewöhnlichen Gang,
Und die Welle braust ruhig den Fels entlang.

 

und:

Der Wassergreis

Wasser rauscht so seltsam dort,
Kreist sich in Wellen fort,
Glaubt wohl! es fühle nicht,
Wie sich die Woge bricht,
Kalt sei's im Herzen, kalt in dem Sinn,
Rausche nur, rausche nur hin.

Doch in den Wellen, im Abgrund heiß,
Sitzt gar ein alternder Greis,
Tanzt auf, tanzt ab, wenn der Mond sich zeigt,
Wenn Sternlein aus Wolken steigt,
Springt gar seltsam und ringt gar sehr,
Will trinken das Bächlein leer.

Wellen sind ja die Mörder sein,
Zehren und nagen des Alten Gebein,
Grinzt ihm eisig durch Mark und Glied,
Wenn er die Wogen so springen sieht,
Schneid't gar ein bängliches Wehgesicht,
Bis Sonnenglanz Mondtanz verbricht.

Wasser rauscht dann so seltsam dort,
Kreist sich in Wellen fort,
Glaubt' wohl, es fühle nicht,
Wie sich die Woge bricht,
Kalt sei's im Herzen, kalt in dem Sinn,
Rausche nur, rausche nur hin.


---

hier findest du ganz viel von ihm, ua. auch liebesbekundungen an seine jenny.

http://www.hs-augsburg.de/~Harsch/germanica/Chronologie/19Jh/Marx/mar_ge00.html

schönen arbeitstag und viele grüße
h.
:-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mein lieber, pass auf dich auf. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>und was marx anbelangt, da irrst du. er hatte durchaus ahnung vom menschen, auch wenn er damit vielleicht nicht hausieren ging.<br />
hier mal zwei seiner gedichte, für seinen vater geschrieben:</p>
<p>In seinem Sessel&#8230;</p>
<p>In seinem Sessel, behaglich dumm,<br />
Sitzt schweigend das deutsche Publikum.<br />
Braust der Sturm herüber, hinüber,<br />
Wölkt sich der Himmel düster und trüber,<br />
Zischen die Blitze schlängelnd hin,<br />
Das rührt es nicht in seinem Sinn.<br />
Doch wenn sich die Sonne hervorbeweget,<br />
Die Lüfte säuseln, der Sturm sich leget,<br />
Dann hebt&#8217;s sich und macht ein Geschrei,<br />
Und schreibt ein Buch: &#8220;der Lärm sei vorbei.&#8221;<br />
Fängt an darüber zu phantasieren,<br />
Will dem Ding auf den Grundstoff spüren,<br />
Glaubt, das sei doch nicht die rechte Art,<br />
Der Himmel spaße auch ganz apart,<br />
Müsse das All systematischer treiben,<br />
Erst an dem Kopf, dann an den Füßen reiben,<br />
Gebärd&#8217;t sich nun gar, wie ein Kind,<br />
Sucht nach Dingen, die vermodert sind,<br />
Hätt&#8217; indessen die Gegenwart sollen erfassen,<br />
Und Erd&#8217; und Himmel laufen lassen,<br />
Gingen ja doch ihren gewöhnlichen Gang,<br />
Und die Welle braust ruhig den Fels entlang.</p>
<p>und:</p>
<p>Der Wassergreis</p>
<p>Wasser rauscht so seltsam dort,<br />
Kreist sich in Wellen fort,<br />
Glaubt wohl! es fühle nicht,<br />
Wie sich die Woge bricht,<br />
Kalt sei&#8217;s im Herzen, kalt in dem Sinn,<br />
Rausche nur, rausche nur hin.</p>
<p>Doch in den Wellen, im Abgrund heiß,<br />
Sitzt gar ein alternder Greis,<br />
Tanzt auf, tanzt ab, wenn der Mond sich zeigt,<br />
Wenn Sternlein aus Wolken steigt,<br />
Springt gar seltsam und ringt gar sehr,<br />
Will trinken das Bächlein leer.</p>
<p>Wellen sind ja die Mörder sein,<br />
Zehren und nagen des Alten Gebein,<br />
Grinzt ihm eisig durch Mark und Glied,<br />
Wenn er die Wogen so springen sieht,<br />
Schneid&#8217;t gar ein bängliches Wehgesicht,<br />
Bis Sonnenglanz Mondtanz verbricht.</p>
<p>Wasser rauscht dann so seltsam dort,<br />
Kreist sich in Wellen fort,<br />
Glaubt&#8217; wohl, es fühle nicht,<br />
Wie sich die Woge bricht,<br />
Kalt sei&#8217;s im Herzen, kalt in dem Sinn,<br />
Rausche nur, rausche nur hin.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>hier findest du ganz viel von ihm, ua. auch liebesbekundungen an seine jenny.</p>
<p><a href="http://www.hs-augsburg.de/~Harsch/germanica/Chronologie/19Jh/Marx/mar_ge00.html" rel="nofollow">http://www.hs-augsburg.de/~Harsch/germanica/Chronologie/19Jh/Marx/mar_ge00.html</a></p>
<p>schönen arbeitstag und viele grüße<br />
h. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p>
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