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ach gott

Mai 16, 2008

heute ist einer dieser tage, an denen ich wohl wieder zur flasche greifen würde, wenns etwas bringen würde….

mittags ruft einer an, der mich für einen flüchtigkeitsfehler verklagen will. und er hat auch noch recht. nur mit engelszungen kann ich ihn davon abhalten…..

dann schickt mir jemand ein video, das wir als exklusiv angekündigt haben. ich finde heraus, dass es nicht exklusiv ist. dann finde ich heraus, dass ich das format nicht ändern kann. dann kann ich das format ändern, aber die datei ist zu gross. schlussendlich sind wir einfach die, die das video exklusiv NICHT haben.

zwischendurch geht mir einer der pappkameraden (naja ihr wisst schon, ich darf nicht zu deutlich werden) dermassen auf den sack, dass ich mir die haare ausreissen könnte, wenn sie lang genug wären.

jetzt hab ich mehr oder weniger feierabend und ich geh mit den kollegen kurz auf einen drink. fruchtsaft für mich :)

so meine lieben, nur damit nicht das gerücht aufkommt, mein leben bestehe nur aus lächeln und ver(r)utschenden kleidern…

11 Kommentare

  1. du weisst ja:
    Und Gott sprach zu mir: Sorge dich nicht und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen.
    Drum sorgte ich mich nicht und war froh und es kam schlimmer…


  2. Die verrutschen auch mit Fruchtsaft.


  3. utschen?


  4. … setz dir halt eine sonnenbrille auf und mach einfach weiter.
    :-)


  5. naja, verklagen hat mich bis jetzt noch niemand wollen, dafür sind meine themchen zu unspektakular :-) aber nerven tun schon die besserwisser, die wegen einem tippfehler die zeitungsseite ausschneiden, rot einfärben und zurückschicken – und die erst, die fehler finden, die gar keine sind, sie einem aber grossartig ankreiden. s’ist zum brüelen.

    PROST! :-)


  6. Gehört doch zur Kunst und shit happens.

    Heute habe ich mich auf die Landkarte gesetzt.

    Nicht mit dem Arsch auf Kümmerli & Frey. Nein, auf Deine bloggige und so.


  7. Ah, ich sehe, Herr Redder, auch Sie haben einen edlen Beruf, wie ich sehe! Allmählich bekomme ich Lust, Ihr Pseudonym zu knacken. Sollte ja nicht allzu schwierig sein. Tröstet es Sie zu lesen, dass ich gestern noch im Bunker sass, als Sie schon das hier schrieben?


  8. @frogg. ich will ihren recherchen ja nicht die würze nehmen. aber wenn sie scharf nachforschen und dann auf “about me” klicken, kommen sie dem geheimnis schon näher :)

    und dass sie journalismus für einen edlen beruf halten, spricht für ihr noch immer intaktes weltbild. :) leider sind wir ein egozentrisches, arrogantes und überbezahltes völkchen. wenigstens bin ich onliner :D


  9. journalismus ist alles andere als ein edler beruf – mehrheitlich nerds die sich für cool halten. :) jede news künstlich hochschrauben, super schlau reden und es total geil finden über politiker, schauspieler und mediengeile ärzte und psychologen herzuziehen. damit versuchen sie die tatsache zu kaschieren, dass sie fast kein sozialleben haben :) ))


  10. :) ich bin onliner, wir dürfen nerds sein :D


  11. Ja, das haben wir Provinzler halt, in intaktes Weltbild! Darauf dürfen wir stolz sein ;) Übrigens herzlichen Dank an Sie und den Herrn (oder die Dame?) von der Sittenpolizei. Die von Ihnen aufgezählten Journalistenklischee haben tatsächlich noch einen gewissen Neuigkeitswert und sind überaus zitierfähig. Ich werde sie mir runterkopieren!



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