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hirschmann und die maedchen

November 6, 2009

Wer hat es nicht gewusst? Einen blowjob fuer eine membercard im st. Germain. Danach eine kleine erpressung. Die geschichte lag sicher schon auf jeder zuercher redaktion auf, wurde aber nie gebracht.

Aber niemand wollte sich mit carli anlegen. Er hatte die gewohnheit, mit teuren klagen auf negative berichterstattung zu reagieren.

ich haette die geschichte gerne gemacht, es waere leicht gewesen, an einem tag 20 maedchen zu finden, die die geschichte bestaetigten…

Aber die meisten medienfuzzis hatten angst, nicht mehr an seine parties eingeladen zu werden. Sich nicht mehr im licht der reichen und endlos gelangweilten sonnen zu koennen.

Naja, da kommt bei mir auch die frage auf, warum gerade blowjobs? Klar, fehlender selbstwert laesst sich mit blowjobs aufblasen. Schliesslich geht’s um macht, nicht um vergnuegen. Zudem hab ich gehoert, dass selbst fuer einen blowjobs pfizer nachhelfen musste…

Ach ja, apropos geschichten:

Da gabs noch das maedchen das erzaehlte, sie habe gar nicht gemerkt, dass sie ihm einen geblasen habe. Erst als er sie darauf hinwies, sei ihr klargeworden, dass sie nicht auf einem streichholz rumkaue…

Es wird wahrscheinlich auch diesmal keinen prozess geben. Durch eine abfindung wird wohl die betroffene ueberzeugt, die anklage fallen zu lassen….

Aber egal.

Nachts, im bett, alleine mit seinen gedanken, muss carli immer noch damit leben, dass er carli ist. Dafuer entschaedigen auch keine milliarden.

Und morgens muss er sich im spiegel in die augen schauen.

Da bleib ich lieber redder und schlafe mit frauen, die mich moegen…

6 Kommentare

  1. [...] die Zeit gefunden hat, etwas über die Sache Hirschmann zu schreiben. Unter dem Titel “hirschmann und die maedchen” könnt ihr lesen über die ängstlichen Medienfuzzis, die Reichen und endlos Gelangweilten, [...]


  2. Einer, der offenbar nur über seinen Schwanz gesteuert ist, statt über das Hirn, ist wirklich arm dran, auch wenn er Sohn eines Milliardärs ist.


  3. all animals are equal, but some animals are more equal than others.

    und wer heute noch das gefühl hat, die presse sei auch nur annähernd unabhängig oder objektiv lebt in einer traumwelt. da wird wie obiges beispiel zeigt, munter mitgemacht bei diesem treiben. denn faktisch ist die nicht-publikation eines bekannten sachverhalts aus obigen gründen nichts anderes, als korruption.


  4. Was mich zur Frage bringt: War denn die Presse JE mal unabhängig und objektiv? Stimmt hier das „früher war alles besser“?


  5. nö wahrscheinlich nicht. aber es war doch zumindest lange eine gewisse selbstattribution der schreibenden zunft.


  6. Herrje, der arme Carli.

    Wird sogar besungen unter http://www.virus.ch/content/download/11203/92115/version/3/file/I_Love_Carl.MP3

    Und wem das nicht reicht, der kann sich impfen lassen. Gegen Schweinegrippe und sonstwelchen Schweinekram. Gell, Carli. http://berichtauszuerich.wordpress.com/2009/11/10/schweine-impfung/



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