Archiv für Januar, 2008

aicha, original

Veröffentlicht: Januar 11, 2008 in kultur, medien, musik, reda, zürich

spruch des tages

Veröffentlicht: Januar 10, 2008 in allgemein, kultur, spruch des tages, zürich

„…lieber grosser fisch im kleinen teich, als kleiner fisch in der friteuse…“

s glück

Veröffentlicht: Januar 9, 2008 in allgemein, medien, musik, reda, zürich

so schnell als hinweis, dass die unglaublich guten alten säcke wieder die bühnen unsicher machen, züri sowieso, west erst recht!

Sprudelfurzpinguine

Veröffentlicht: Januar 8, 2008 in kultur, reda, Satire, zürich

Sprudelfurzpinguine sind übrigens Killer. Murksen sofort jede Ernsthaftigkeit ab.danke, elektrosmog

natürlich elle beck

Veröffentlicht: Januar 7, 2008 in reda

…elle taucht anonym in meinen kommentaren auf, elle wird mitglied in facebook, ist dort aber nicht integriert, auf ihrer freundesliste bin ich der einzige eintrag. das ist schmeichelhaft und etwas unheimlich.

die comments sind immer gut und zurückhaltend. ich mag sie. und als journi sollte ich eigentlich alles daran setzen, herauszufinden, wer elle ist. sie ist sicher nicht elle beck, wie sie sich in facebook nennt. und eigentlich will ich mir die spannung auch nicht verderben. ich werde mich weiterhin über die kommentare freuen. und ich werde ihr den freiraum lassen, den sie offenbar braucht. ich mag elle und freue mich auf weitere kommentare.

ambivalenz

Veröffentlicht: Januar 6, 2008 in reda

…machmal machen einen dieselben dinge glücklich, die einen gleichzeitig auch ängstigen. ein lächeln zum beispiel.

kulturelles manko?

Veröffentlicht: Januar 4, 2008 in kultur, Politik, reda, Satire, Uncategorized, zürich

wenn ich mir die salsa szene hier oder auch in london ansehe, fällt mir immer wieder folgendes auf:

da gibts frauen, meist gebildet. beruflich unabhängig und selbsttändig bis zur schroffheit im alltag. frauen, die früher für die geschlechtsneutrale oder weibliche schreibform eingetreten sind. frauen, die ihre frau stehen.

nur freitagabends, wenn die sonne untergeht, verwandeln sie sich wie umgekehrte werwölfe, legen ihr billigstes make up auf, schlüpfen in röckchen, die man vor der jahrtausendwende als gürtel verkauft hätte und pilgern zu lateinamerikanischen kultplätzen. dort setzen sie sich extremstem sexismus aus, fügen sich in die rolle des objektes und beten schlechte manieren gekoppelt mit charme als inbegriff der männlichkeit an.

wieso enden meine unabhängigsten, freidenkendsten freundinnen immer bei männern, die sich einen scheiss um ihre integrität kümmern, männer, die frauen als besitz betrachten und gewalt als pflege? ich spreche nicht von einer nationalität, ich spreche von einer gesinnung, die man auch hier gerne wieder antrifft. nur finden die chauvinistischen arschlöcher mit schweizer pass oft ein thai oder eine russin, an der sie ihre vorstellung von partnerschaft ausleben können, während europäische frauen durchaus einen hang zu südländern zeigen. nicht dass ich mich beschweren würde, profitiere ich doch auch von diesem missverständnis 🙂

ich versteh, dass frau keinen softie will, schliesslich sind die achziger seit bald 20 jahren vorüber. aber wieso geraten sie dann immer an genau die exemplare südländischen temparaments, vor denen man (ich) sie dann retten müssen?

ich hab genug, sollen sie sich selber aus der scheisse holen. vielleicht überlegen sie sich nächstes mal, mit wem sie sich einlassen. ich hab genug davon, meinen kriminellen arabischen ruf zur rettung dämlicher griiten in die waagschale zu werfen.

emanzipation? emanzipation!

andere kulturen sind in erster linie andere kulturen, weil sie ANDERS sind.

und glaubt mir, ich darf das sagen. ich schon.

leni.jpg

schweizer sein?

Veröffentlicht: Januar 4, 2008 in blocher, kultur, Politik, reda, zürich

naja, vielleicht hört sich das für jemanden mit meinem namen und meiner politischen einstellung etwas ungewohnt an, aber, ich bin ziemlich gerne schweizer.

wer schon ein wenig in der welt herungekommen ist, weiss es zu schätzen, in einem land zu leben, in dem sich die bürger nicht gegenseitig umbringen, dazu hurra schreien und bunte fahnen schwenken.

natürlich hat das zum teil mit unserer staatsform zu tun. unserer elend langsamen demokratie. aber genau diese demokratie hat uns nun vor dem schafsverhetzenden hurra-schreier blocher befreit. schweizer mögen vielleicht keine fremden, aber einen führer mögen sie noch weniger. und sie mögen niemanden, der ihnen sagt, was sie zu tun haben. das haben schon die habsburger zu spüren bekommen. wahrscheinlich mögen die schweizer überhaupt nicht viele leute, die nicht zur familie gehören, und die familie mögen sie auch nicht besonders, aber wenigstens bleiben sie höflich und diskutieren alles aus, endlos, bis sich das gegenüber schreiend ergibt….

keine sooo schlechte art, konflikte auszutragen

emily

Veröffentlicht: Januar 1, 2008 in medien, musik, reda, zürich