grau, düster und ganz in ordnung

Veröffentlicht: Dezember 27, 2008 in geschichten, kultur, leben, musik, reda, stil, tram, zürich
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heute morgen bin ich mal wieder in die stadt. ich hatte einfach lust, tram zu fahren, leute zu beobachten und musik zu hören. zen oder die kunst, lebensraum wahrzunehmen oder so.

naja, ich bin um neun uhr morgens unterwegs auf meiner lieblingsstrecke, über die bellevuebrücke. die stadt ist grau, der himmel ist grau, die leute tragen schwarz oder grau. es ist, als ob ich wieder in den neunzigern wär. ich schmunzle vor mich hin. beobachte die touristen, die ihren teuren zürich-urlaub nicht im hotel verschlafen wollen. männer, die gerne frühstück einkaufen gehen, damit sie wieder mal fünf minuten für sich haben. es sind jede menge randständige unterwegs, alkoholiker und junkies, die beim tramfahren der kälte draussen entfliehen. leute lächeln schüchtern zurück, wenn man ihnen ein schmunzeln reicht. tüten mit gipfeli duften…

es ist, als ob die trams warme, helle fahrende festungen gegen die kälte draussen wären.

naja, ich weiss mal wieder, wieso ich immer heimweh nach zürich bekomme, wenn ich weg bin…

hier der soundtrack dazu:

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