redder braucht hilfe

Veröffentlicht: März 15, 2009 in bildung, erlebnisse, geschichten, kultur, leben, medien, reda, sinn, stil
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ich hab da einen älteren text von mir gefunden, und weiss nicht, ob ich daran weiterschreiben soll.

wer lust hat, kann mal einen teil des ersten kapitels lesen und seine meinung als kommentar hinterlegen. keine falsche scheu! auch vernichtende kritiken sind willkommen…

hier ein auschnitt, wer mehr lesen will klickt in den text:

Neue Zigarette

Und überhaupt, da war doch die Luft schon lange raus. Begonnen hat das schon damals, bei der Pille. Vielleicht hätte ich mich nicht einfach unterbinden lassen sollen. Aber es ist immerhin mein Körper. Und die ganzen Diskussionen waren damit auch vom Tisch. Vielleicht wär sie geblieben, wenn ich das Rauchen aufgegeben hätte. Wir hatten es uns doch ganz gut eingerichtet. Wir hatten die Wohnung gemeinsam, Geld war kein Problem, auch wenn wir nicht reich waren.
Wir hatten Freunde, die wir nun aufteilen müssen. Du nimmst Heinz und seine Freundin, die mag ich sowieso nicht. Dafür kriege ich die Martensbrüder, mit denen gehe ich doch squashen. Scheisstrennung. Und dann noch dieser Typ. Was sie wohl an dem findet? Der hat doch schon Kinder mit seiner Frau.

Kommentare
  1. Balthasar sagt:

    Vom Schiff aus würde ich sagen: Du hast noch zu viele Ideen drin. Nimm einen Gedanken der Trennung, z. B. die Freunde oder das es hätte klappen können oder das das Geld gereicht hätte oder (etc.). Häng dich an diesen Gedanken ran und folge ihm. Damit wird dein Text leichter zu lesen sein, und deine Leser hängen nicht ab. Klar: Dass deiner Figur in diesem Moment ganz viele widersprüchliche Gedanken durch den Kopf gehen, ist ein gutes Argument. Aber es liest sich (für mich) zu anstrengend, wenn du gleich alles Pulver in den ersten Abschnitt packst. Dranbleiben. And kill your favorites!

  2. pipistrella sagt:

    ich mag geschichten, die sich aus mehreren blickwinkeln entwickeln, wo man erst die einzelnen personen kennenlernt.
    hier stört mich aber ein bisschen, dass einerseits die geschichte von mike in der ich-form erzählt wird, die der anderen dann aber als „normale“ erzählung. das gibt für mich einen fühlbaren bruch, der es mir schwierig macht, die geschichte fliessend zu lesen (schwierig zu erklären).
    ich tu mich etwas schwer mit der sprache, aber das ist wohl definitiv mein problem.
    und last but not least, als ich gelesen habe, dass david in angela verknallt und so…gääääähn, schon 100x in irgendeinem 3-groschen-roman gelesen, das ist definitiv zu abgelutscht.

    sorry, ich bin immer grundehrlich.

    alles in allem würde ich trotzdem gerne wissen, wie der text weitergeht :-).

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