Archiv für April, 2009

no, jim!

Veröffentlicht: April 22, 2009 in bildung, kultur, musik, reda, stil

pure oldschool dub

die sinkende hemmschwelle

Veröffentlicht: April 21, 2009 in böse, bildung, geschichten, leben, reda, Satire, sex, stil, terror, zürich
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beim kollegialen umgang miteinander kanns leicht geschehen, dass man den einen, unmöglichen schritt zu weit geht.

man schäkert herum, macht dumme sprüche und irgendwann sagt man den einen satz, der alle verstummen und schockiert dreinschauen lässt.

so kam die frage, wieso ich heute so still sei.

ich, ohne weiter zu überlegen:

„ich hab scheidenpilz im hals. und fragt ja nicht, wie der da hinkommt!“
ich halte es immer noch für einigermassen witzig.

meinen mitmittagessern blieb aber der bissen im hals stecken….

ach ja, und lebensgefühl

Veröffentlicht: April 21, 2009 in böse, kultur, leben, liebe, musik, sex, single, sinn, stil, zürich

es gibt tage, da fühl ich mich wirklich so! 😀

umgang mit tv-reizen

Veröffentlicht: April 21, 2009 in böse, bildung, gender, kultur, leben, medien, reda, Satire, sex, stil

kritik an 3+, musikalisch umgesetzt 🙂

schöne beine

Veröffentlicht: April 20, 2009 in beziehung, bildung, gender, geschichten, kultur, leben, liebe, reda, sex, single, sinn, stil, terror, zürich

samstags war ich im iroqois was kleines essen. ich sitz da gemütlich in meiner ecke, als sie reinkommt.
ich dachte einen augenblick, dass ich sie kenne. aber das denke ich bei jeder schönen frau, rein aus reflex.

sie: unheimlich schöne beine, bis über die knie verpackt in scharze wollstrümpfe (die dinger haben sicher einen namen, aber egal), shorts und sonst nur lippen und riesige dunkle augen und schwarze haare, stirnfransen, die die augen noch mehr betonen. mmh. an ihrer einen schulter hängt eine handtasche, an ihrer anderen schulter irgendein normalo, weisses hemd und jeans.

die männer im raum, darunter eine lautstarke gruppe mitzwanziger, die sich nochmals beweisen wollen, dass sie sich wie idioten benehmen können, rucken mit den köpfen. naja, ich auch.

die beiden setzen sich, er ist irgendwas männliches (rotes fleisch mit irgendwelchen kartoffeln), sie bestellt sich spareribs, und isst mit den fingern. boaah. denk ich boooaah.

naja, ich widme mich wieder dem essen, während der typ sie mit irgendwelchen geschichten unterhält und sie unauffällig anhimmelt.

dann, sie sind am aufbrechen, sieht sie offensichtlich eine freundin. die beiden frauen begrüssen sich, die eine blond, die andere schwarz. die blonde hat einen ausschnitt bis an die knie.

das ist jetzt zuviel für die schon angetrunkene männergeselllschaft am tisch dahinter. laut grölend drehen sie sich um, zum teil rücken sie ihre stühle um 180°, um einen blick auf die beine der einen und in den auschnitt der anderen zu ergattern….

einer der vier jungen, die an einem weiteren tisch sitzen, lässt vor lauter begeisterung sein bierglas auf dem boden zerschellen. aber er konnte wohl nicht anders. er war einer der typen, die abends in der kneipe die sonnenbrille aufhatte.

manchmal schäme ich mich, zu diesem geschlecht zu gehören. ich mein, ich hab ja auch alles gesehen, aber deshalb verwandle ich mich doch nicht gleich in einen neandertaler!

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wieder mal am see.

eine kleine gruppe junger gazellen (in maroc-französisch „pst pst, la gazelle!“) drückt sich grossäugig zusammen. sie kichern und tuscheln. die grossen augen stark geschminkt, die münder wie beim wiederkäuen dauernd in bewegung. jeder trippelschritt wird von modeschmuck-klimpern begleitet, wenn die herde sich in die eine oder andere richtung bewegt. das kleinste geräusch lässt die gruppe äsender 18jähriger verschreckt umherschauen.

dann, auftritt wolf.

er, typ m-budget-karrierist mit krokoschuhen und emporio-jacket, setzt sich in der nähe hin, schielt unter der pilotenbrille nach den gazellen. leckt sich bereits die lefzen.

die gazellen werden unruhig, setzen sich, stehen wieder auf, zupfen sich röckchen oder bauchfreie t-shirts zurecht, zünden lange extradünne zigaretten an, fingern an ihren glitzernden mädchenhandys rum.

er geht in lauerstellung, greift tief in die tasche und holt (was wohl?) sein iPhone heraus.

die leitkuh der gazellen steht auf und verdeckt den anderen die sicht auf den wolf.

der wolf klaubt eine zigarette hervor, und schielt schon nach dem frischfleisch, geifer rinnt aus seinen mundwinkeln. er setzt schon zum sprung an, um nach feuer zu fragen…

aber er hat nicht mit der leitgazelle gerechnet. sie sieht seine bewegung im ansatz und treibt ihre herde sofort richtung der nächsten tränke (pump-station)

der wolf springt vorbei, endet vor meinen füssen und muss sich von mir die zigarette anzünden lassen.

naja, er wird wohl heute hungrig zu bett gehen 🙂

weichschnaebler-bohemia

Veröffentlicht: April 18, 2009 in bildung, erlebnisse, kultur, leben, reda, stil, zürich

Wie ich heute rausgefunden habe, zeigt auch die altehrwuerdige cafebar bohemia erste anzeichen der allgemeinen amerikanisierung. Wo man frueher kaffee, rum und zigarren aus kuba geniessen konnte, herrscht jetzt rauchverbot bis 16 Uhr. Saufen darf man schon ab sieben Uhr morgens, aber keine zigarette anstecken. Und natuerlich spricht man nur noch deutsch. Was ansich nicht so schlimm waer, wenn sich diese deutschen nicht so muehe gaeben, als zuercher seefeld-szenis durchzugehen…

Eindeutig aus der lieblingsorte-liste gestrichen. Pffft.

peinliche entzündung

Veröffentlicht: April 17, 2009 in erlebnisse, geschichten, leben, reda, single, stil, zürich

ich war mit einem kollegen schnell beim bäcker um unsere morgengoodies zu holen.

ich kenn da die verkäuferin und erkundigte mich, wie’s denn mit ihrer sehnenscheiden-entzündung gehe.

sie erklärt, dass es noch nicht in ordnung sei, dass sie medikamente nehme und vielleicht sogar unters messer müsse. zuerst wolle sie es aber mit chinesologie versuchen. so ein kügelchen, das da reingedrückt werde.

mein kollege schaut erst konsterniert, dann schockiert.

als wir wieder draussen waren, meinte er:

„wieso fragst du die frau in aller öffentlichkeit nach dem zustand ihrer scheidenentzündung? und wieso erklärt sie lautstark, dass da noch alles entzündet sei?“

offenbar hat er den ersten teil des wortes so früh am morgen überhört. was sagt uns das über den geistigen zustand meines kollegen? 🙂

langsam wieder auf den beinen

Veröffentlicht: April 17, 2009 in beziehung, kultur, leben, liebe, musik, reda, single, sinn, stil

nach einer ziemlich unlustigen, eher traurigen woche heute der erste morgen, der sich wieder ein wenig fröhlich anfühlt. trotz des schlechten wetters. ich weiss, dass das nicht anhält, trotzdem ist es schön. es wird weiter auf und ab gehen.

deshalb hier wieder mal „s glück“

verrohung der jugend!

Veröffentlicht: April 15, 2009 in böse, bildung, erlebnisse, kultur, leben, reda, Satire, stil, terror, zürich

Ich sass heute mit einer alten (nein, langjaehrigen) freundin am see, als drei jugendliche homeys des weges kamen. Sie waren so um die vierzehn, hosen an knien.

Irgendjemand muss ihnen weisgemacht haben, dass pink die farbe der saison ist. Ich meine das vollkrasse kampfpink. nicht rosa, krebserregendes pink. Sie trugen shirts in dieser farbe, alle drei. Und caps in pink und schwarz.

Kein wunder rotten sich jugendliche zu gewaltaetigen gangs zusammen, um ihr viertel zu terrorisieren.

Wer so rumlaeuft, verliert sein selbstbewusstsein spaetestens beim dritten mal, wenn ih jemand laut ins gesicht lacht oder sich laut groelend am boden kruemmt und mitdem finger auf ihn zeigt,

Da muss man sich auf andere weise respekt verschaffen. Und spaetestens mit zwanzig sollte man zum therapeuten….

Naechstes mal erklaere ich euch, wieso bauchfreie tops bei maedchen zu amoklaeufen an schulen fuehre,