emanzipation oder modern times

Veröffentlicht: Mai 28, 2009 in böse, bildung, gender, geschichten, kultur, leben, reda, sex, sinn, stil, zürich

Bei uns am stadelhofen ist jetzt eine grossbaustelle mit vielen bauarbeitern.

Frueher haette das bedeutet, dass die verschwitzten typen genussvoll jedem rock hinterhergepfiffen haetten, um sich nachher grinsend zuzuzwnkern. Bei blondinen mit doppeltem einsatz.

Heute bedeutet das, dass sich die bueromaeuschen und die werberinnen da verabreden, um noch einen blick auf einen muskebepackten, braungerannten bauarbeiter zu werfen, bevor sie zum apero gehen.

Die armen kerle stehen da als reine sexobjekte wie auf einer buehne. Sie getrauen sich kaum, ihre t-shirts auszuziehen. Die girls beginnen dann immer gleich zu pfeifen und zu johlen wie die proleten..

Emanzpation hat durchaus ihre erheiternden seiten…

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Kommentare
  1. canela sagt:

    ich pflege noch einen klaps auf den hintern zu verabreichen. dann grinse ich breit und etwas blöd, bis er rot wird und verschämt den blick auf den boden richtet.

  2. antoine sagt:

    Irgendwie erinnerte diese Geschichte an die ehemalige Zürcher Soziologie Studentin und spätere Volkskommissarin für soziale Fürsorge Alexandra Michailowna Kollontai.
    Ihre berühmte Glas-Wasser-Theorie trifft in diesem Fall den Nagel auf dem Kopf: „Sex ist Wasser, wenn man Durst hat, dann muss man trinken“ Lenin meinte dazu: „Wenn man Durst hat, dann trinkt man nicht aus jeder schmutzigen Pfütze“.
    Lenin und die Kollontai wohnten in der Nähe des Stadelhofens.
    Natürlich nur eine Anekdote, aber an Pfingsten hat man Zeit dafür. Alexandra Michailowna Kollontai war eine bemerkenswerte Frau, im Archiv der Zeit gibt es einen interessanten Artikel über sie. Siehe: http://zeus.zeit.de/text/archiv/2002/10/200210_a-kollontaj.xml

  3. redder sagt:

    Gott, jetzt lesen schon intellektuelle meinen blog! Wer lenin ist, weiss ich. Das ist der kerl, der fuer mein profilbild model stand und diese muetzen wieder in mode gebracht hat, aber die russische mietze kenn ich nicht. ist sie blond? 😀

  4. antoine sagt:

    Ich befürchte das die Würmer nicht viel von Alexandra Michailowna Kollontai übrig gelassen hat. Die Damen ist 1952 verschieden.
    Irgendetwas muss sie gehabt haben. Im Gegensatz zu ihren Kollegen liess sie Stalin nicht erschiessen.
    Stalin mochte Lenin und Lenin teilt mit der Kollontai sein Bett.
    Kein Schwanz interessiert sich für alte Geschichten, aber hier war eindeutig ein Schwanz im Spiel 😉
    Ich fürchte die Kollontai war dunkelhaarig.

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