sex, drugs & hemmungen

Veröffentlicht: Juni 9, 2009 in beziehung, bildung, erlebnisse, gender, geschichten, klugscheiss, kultur, leben, liebe, reda, sex, single, sinn, stil, zürich

leute, die meinen blog schon eine weile lesen, wissen, dass ich keinen alkohol trinke. eigentlich lasse ich schon seit etwas mehr als sechs jahren keine bewusstseinsverändernden substanzen mehr in meinen körper. naja, ausser kaffee und nikotin…

nun, ich wurde jetzt schon ein paar mal gefragt, wie ich das den mit den frauen mache. wie ich meine hemmungen überwinde und einfach auf  jemanden zugehe.

naja, ich geh einfach davon aus, dass ich sowieso ne abfuhr kriege. dann kann ich auch  mal was riskieren und der druck, erfolgreich zu sein, ist weg.

ich merke, dass ich es im geschlechtertanz sogar einfacher hab.

– erstens wach ich nicht ich nicht mehr neben irgendwem auf, deren gesicht ich nicht kenne. (mein namensgedächtnis ist leider noch immer ziemlich schlecht)

– wenn ich unsicher bin, frag ich einfach (darf ich …. und dann ….?)

– wenn ich unsicher bin, sag ich einfach, dass ich unsicher bin. (bringt voll den bonus :))

– ich hab nicht plötzlich mehr mut und tu dinge, die ich eigentlich gar nicht mag.

– ich kann morgens aufstehen und den kaffee machen.

nun, für viele frauen ist das zuviel. viele frauen fühlen sich verunsichert, wenn ihr gegenüber nicht trinkt. irgendwie scheinen dann die sozialen regeln, die normalerweise ins bett führen, nicht mehr funktionieren. viele frauen denken auch, dass ich es nicht mag, wenn sie trinken. aber ehrlich, alkohol, der bereits in anderen leuten steckt, hat mich noch nie in schwierigkeiten gebracht.

im gegenteil, ich bin manchmal gerne mit menschen zusammen, die etwas trinken. sie lassen die hemmungen etwas fallen, werden lockerer. ich bin von natur schon ein wenig lockerer, also finden wir uns irgendwie.

ausserdem scheinen die frauen sich manchmal genauso mut antrinken zu müssen, um diesen letzten schritt ins bett zu machen. offenbar scheinen sie angst vor ihrem eigenen mut zu haben 🙂

ach ja, ein nicht unbedeutender vorteil, wenn man nicht trinkt, ist, dass man sich an jede sekunde der verbrachten nacht erinnern kann. an die unheimlich schönen momente und an die kleinen unstimmigkeiten. so lernt man dazu und könnte ein besserer liebhaber werden… 🙂

süsse träume!

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Kommentare
  1. d'Frou G: sagt:

    danke für den Hüftschwung in die Nacht

  2. crossworld sagt:

    Ich kann dir da als auch Nicht-Alkohol voll zustimmen. Man(n) muss halt ein wenig freaky sein.. 😀
    und manche frauen beeindruckt es wenn man nicht trinkt.. 😉

  3. Ich denke bei einem Nichttrinker gleich: Ok er hatte mal Alkoholprobleme und trinkt deshalb nicht mehr oder sein Vater hatte Alkoholprobleme und nun trinkt er deswegen nicht. Ist ja schlussendlich alles irgendwie genetisch bedingt. Darwin beginnt wieder mal mein Hirn auf Flucht zu trimmen und das war’s dann auch schon. Jaja…

  4. redder sagt:

    Jaja, frau wissenschaftlerin, genetisch bedingt. 🙂 wir koennen uns ja mal ueber sucht unterhalten…

    😀

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