sex, selbstschutz & gespräche

Veröffentlicht: Juni 17, 2009 in böse, beziehung, geschichten, klugscheiss, kultur, leben, liebe, reda, Satire, sex, single, sinn, stil, zürich
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letztens hab ich mit einer sehr lieben freundin znacht gegessen. irgendwie kam das gespräch (natürlich) auf beziehungen. sie hat offenbar eine beziehung zu einem arschloch hinter sich und lässt jetzt noch ein wenig die wunden verheilen.

„ich will mich eifach nöd verliebe!“

seit sie für sich diese klare linie gefunden hat, hat sie ein anderes problem.

„jetzt, wenn ich mal nur vögeln will, wollen die kerle nachher QUATSCHEN!“

jaaaa. dachte ich, wääk, dachte ich, gespräche, so voll mit worten und so. aber eigentlich meinte sie, dass die typen sich verlieben und über ihre gefühle, die „gemeinsame“ situation und solchen scheiss reden wollten.

früher hätten die kerle einfach nur vögeln wollen.

„ich kann den typen beim vögeln nicht mal mehr in die augen schauen, sonst kleben sie nachher an mir wie heisser kaugummi. irgendwie eklig“

ich hab natürlich sofort aus meiner lebenserfahrung geteilt:

„du musst nur genug herumvögeln, irgendwann läuft dir einer über den weg, der dir in die augen schauen kann, und dann trotzdem heim geht um zu frühstücken.“

naja, meine mutter hätte das wohl nicht für einen guten rat gehalten. aber mein guru sagt immer:

„geh mit dem schleppnetz fischen. fange hundert fische. fünzig sind ungeniessbar. dreissig zu klein, zehn sind zu fremdartig, neun beissen und einer passt.“

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Kommentare
  1. gaspody sagt:

    Ah, oki, ich sehe du weißt bescheid.

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