redder ist auch moench

Veröffentlicht: Juni 22, 2009 in bildung, erlebnisse, geschichten, kultur, leben, liebe, reda, sinn, stil, zürich

Es gibt menschen, der tragen den glauben an das gute wie einen undurchdringlichen schutzschild vor sich her. Auf dem nachhauseweg traf ich einen bekannten von frueher. Er war schon ziemlich beschickert, naja, das war er auch schon vor zehn jahren.

Ich weiss nicht genau, was er durch seinen alkoholschleier wahrgenommen hatm jedenfalls schien er mich erkannt zu haben.

„Hei redder! Ich hab doch immer gewusst, dasch ausch dir ein moench werde wird. Weischt du noch damals, die ganze zen-mediation!“

Ich hatte wirklich mal ein paar wochen zen-meditiert. Und mit meiner schwarzen stehkragen-jacke habe ich auch etwas priesterliches…

„Das du das durchziehst habsch immer gewusst. Warst damals schon immer so gelassen!“

Ich war damals meistens so dicht wie der sihldamm. Kunststueck wirkte ich ruhig.

Ich: aber ich bin kein moench, ich bin eigentlich das gegenteil.“

Er: „und bescheiden warst du auch schon immer!“

Ich konnte mich gegen soviel liebevolle und unverdiente anerkennung einfach nicht wehren. Er haette mir sowieso nicht geglaubt.

Aber irgendwie stimmt es mich trotzdem recht froehlich, dass jemand so gut von mir denkt.

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Kommentare
  1. A sagt:

    In Anbetracht dieser heute zufälligen Entdeckung tendiere ich nachhaltig ebenfalls dazu, ausreichend gut von Dir zu denken, und weil hier unterdessen immer noch kein Kommentar steht, nutze ich also kurzerhand die Gelegenheit, mal zu eröffnen. Gruess, a

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