es gibt wochen, da läuft alles super. mein leben fühlt sich wunderbar an, ich bin supermann. nein, eigentlich bin ich supermanns gutaussehender, intelligenter bruder.
wenn ich wieder in so einer erfolgreichen phase bin, wo alles, was ich anfasse, zu leckerem schoggipudding oder zu griechischem eiskaffee oder sonst was positivem wird, beginne ich, vorsichtig und misstrauisch zu werden.
es kann ja nicht immer so weitergehen. also werd ich präventiv pessimistisch. ich misstraue meinen ideen, wittere hinter jeder zu treffenden entscheidung (und sei es nur über die farbe der socken) die wende zum schlechten.
und kommt dann endlich eine art tief, wie auch immer geartet, lehne ich mich zurück und denke: ich war drauf vorbereitet, ich bin ja nicht naiv!
blöd ist nur, dass ich oft meine eigenen negativen prophezeiungen erfülle, indem ich missgelaunt allem erfolg misstraue und die leute um mich herum kritisch (mit hochgezogener augenbraue) betrachte.
naja, was ich immer sagen kann: in meiner jetzigen lebensphase hab ich vielleicht mal einen schlechten tag. früher hatte ich schlechte jahre.
und weiter gehts, positiv natürlich 🙂
das ist jetzt wahrhaftig Weise.
Ich stell dir ein paar halbvolle Gläser hin und wehe du trinkst sie aus! 😉
kommt mir irgendwie bekannt vor!
danke für den input! 😉
@indeschi
du stellst ihm gläser hin, die doppelt so gross sind wie sie sein müssten.
@redder
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