redders buch der abenteuer!

Veröffentlicht: August 15, 2009 in bildung, erlebnisse, gender, geschichten, kultur, leben, reda, reise, sinn, stil, terror
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ich bin gerade am ueberlegen wohin ich in die ferien will. vielleicht zurueck nach thailand, vielleicht nach panama, vielleicht in die mongolei. natuerlich muss man sich dafuer impfen.

ich bin irgendwie ein gegner von impfungen. ich werde sowieso nicht krank. imfall. und wenn, dann krieg ich nur die voll kuulen sachen.

ihr wisst schon, sachen, die ich mir auf die abenteuerseiten meines lebensbuches schreiben kann. ich hab mir ueberlegt, ob ich malaria bekommen soll, mich dann aber dagegen entschieden. jeder biologiestudent holt sich eine malaria in seinem ersten feldeinsatz. tz. ausserdem geht das nie mehr weg. ich hab mich dann fuer dengue-fieber entschieden. das hoert sich doch mal nach was an.

DENGUE. geil, nich?  nur schon das wort kann man sich auf der zunge zergehen lassen. und man ist nur etwa zehn tage so krank, dass man sterben moechte,und dann ist alles wieder vorbei. das ist eine krankheit, die in mein abenteuerbuch gehoert. zusammen mit den anderen dingen, die da bereits verzeichnet sind:

wie die schlange, die mich biss in thailand. sie war ungiftig, aber trotzdem. naja, besonders gross war sie auch nicht. aber bei schlangen sagt das uuueberhaupt nix aus. da kommts naemlich nicht auf die groesse an.

oder der streifschuss an der schulter, den ich mir in der zuercher altstadt einfing. mein gegner und ich sind beide so ungeheuer erschrocken, als sich im kampf ein schuss aus seiner knarre loeste, dass wir schreiend in verschiedene richtungen davonrannten. ich hab erst spaeter gemerkt, dass ich verletzt war. an der schulter, wo die helden in filmen immer verwundet werden.

oder mein spaziergang durch ein minenfeld in kambodscha (ich hielt mit meinem motorrad am strassenrand um zu pinkeln, machte einige beherzte schritte ins gruene, bis ich vor einem totenkopfschild hielt, auf dem „Mines!“ stand. ploetzlich musste ich mich ungeheuer zureuckhalten, um mein geschaeft nicht unmittelbar in meine hosen zu verichten. ich hatte eine halbe stunde fuer die 6 meter zurueck an den strassenrand. spaeter sagten mir die leute, das feld sei geraeumt, nur die schilder haette man vergessen)

oder meine zeit im gefaengnis (gell, das hoert sich geil an!), weil ich meine schwarzfahrerbussen nicht bezahlt hab.

ihr seht, jeder richtige macho-mann braucht abenteuerseiten in seinem lebensbuch. die geschichten lassen sich so gut bei parties zum besten geben. und wisst ihr, die ganz harten sachen sind da nicht mal aufgezaehlt. die gehoeren naemlich nicht auf die abenteuer-seiten. die gehoeren auf die „ich war ein riesenidiot“-seiten.

davon hab ich zwei ganze buecher….

redder streichelt einen tiger in kambodscha
redderstreichelt

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