halloween in gamboa

Veröffentlicht: November 1, 2009 in böse, bildung, erlebnisse, kultur, leben, reda, reise

ich bin ehrlich gesagt kein freund von halloween. verchristlichte keltische braeuche verpackt in konsumwahn waren nie mein ding.

ausser, man darf sowas in seiner natuerlichen umgebung erleben. in einer amerikanischen vorstadt. naja, die forschergemeinde in gamboa ist ein wenig so aufgebaut undd ich denke, etwa zwei drittel der leute hier sind amerikaner.

also, halloween ist hier nicht irgendein fest. da werden haeuser dekoriert, die kinder ziehen von haus zu haus und spaeter ziehen die erwachsenen von haus zu haus. die kinder wegen der suessigleiten, die erwachsenen wegen der drinks.

ok, zuerst war da das problem der verkleidung. ich hasse es, mich zu verkleiden, weil ich dann immer so grauenhaft laecherlich aussehe. irgendwer hat mir dann erklaert, grauenhaft laecherlich auszusehen sein einer der gruende fuer halloween.

ok, mein halloweenkostum bestand aus meiner normalen arbeitskleidung. mein „redders welt“-tshirt und zwei kleinen teufelshoernchen.

(bild folgt)

der abend war dann ganz witzig. ich war einer der aeltesten gaeste. im ersten haus waren alle noch zivilisiert, die kostueme wurden bewundert (ich zaehlte drei schmetterlinge, davon einer maennlich, sieben piraten, zwei medusen (die allerdings als gorgonenschwestern auftraten), einen moench, einen priester und, das highlight: eine nonne (maennlich)

im zweiten haus gings dann schon zur sache. die leute tranken rum mit orangensaft und tanzten schon ein wenig. junge maenner redeten mit lauten stimmen auf junge maedchen ein, die ihnen mit  grossen augen zuhoerten und genau dann giggelten, wenn die jungs pausen dafuer einlegten.

ok, im dritten haus, einer scheune, hab ich herausgefunden, woher die ami-rapper ihre ideen fuer ihre videos nehmen. das tanzen wurde eindeutig zweideutig.

naja, ich wette, da hat manch einer manch eine abgeschleppt.

nur, dass die meisten mit dem ganzen rum im blut nichts mehr mit ihrem glueck anfangen konnten, oder sich heute nicht mehr daran erinnern.

hach, die jugend war so schoen…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s