studenten-revöltchen

Veröffentlicht: November 25, 2009 in bildung, erlebnisse, geschichten, klugscheiss, kultur, leben, medien, Politik, reda, Satire, sinn, stil, terror, zürich
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eigentlich wärs der ideale anlass, das land wieder mal aufzumischen und frische luft in die köpfe zu blasen: die studentenproteste der unis bern, basel und zürich. nur, das sind eher revöltchen als revolution und widerstand.

man darf angehenden akademikern den widerstand nicht überlassen. anstatt griffige parolen wie

„freiheit oder tod!“

oder

„macht kaputt, was euch kaputt macht“

oder auch nur

„weg mit den alpen, freie sicht auf bologna!“

hocken sie sich hin und erarbeiten während einer woche einen 28 seitigen forderungskatalog mit realistischen und brauchbaren änderungsvorschlägen.

wo bleibt da der spass? nix rumschreien, keine faulen eier schmeissen und nix anzünden? das ist doch kein protest. das sind ungehorsame schüler…

in den 70ern, als intellektuelle die studi-revolte übernahmen, waren sie zum schluss so frustriert, dass sie terrorgruppen bilden mussten, um ihren inneren frieden wieder zu finden. die schriften von meinhof und co sind so verschwurbelt, dass nicht mal politologie-professoren sie verstehen…

studenten, die so wohlorganisiert sind, dass sie sauber statistisch erfasst werden können, haben nichts anderes als die bologna-reform verdient.

das waren noch zeiten:

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Kommentare
  1. d'Frou G. sagt:

    ach … wat schön biste wieder da …

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