ein opfer der liebe

Veröffentlicht: Februar 1, 2010 in böse, beziehung, blogging, erlebnisse, kultur, leben, liebe, medien, reda, Satire, sex, single, sinn, stil, terror, zürich

eine befreundete bloggerin ist ein opfer der liebe. sie wurde von ihrer besten freundin verlassen. ja, sowas gibts. traurig.

sie hat sich nämlich erlaubt, sich in ihrem blog über  verliebte lustig zu machen. und ihre (verliebte) beste freundin nahm ihr das übel und verstiess sie. in wütenden worten in einem 39-zeilen-email. obwohl jeder weiss, dass man üble beschimpfungen höchsten bis zur zeile 17 liesst. tz.

aber die bloggerin hätt sich auch etwas zusammennehmen können und die guten seiten von verliebten aufzählen können. was ich jetzt für sie nachhole:

– verliebte sind sparsam: sie brauchen gemeinsam nur noch eine, hormonüberflutete, hirnzelle.

– verliebte sind raumsparend: sie schaffen es sich immer und überall (am liebsten im öffentlichen) so ineinander zu verwickeln, dass sie nur noch einen sitzplatz brauchen

– verliebte vereinfachen das weltbild: anstatt meinungsvielfalt praktizieren sie meinungseinfalt. und wenn sie nicht einer meinung sind, sparen sie dieses thema die ersten vier monate aus.

– verliebte entlasten das gesundheitssystem: wo andere mit ihren wohlverdienten antidepressiva gegen den grauen januar anschlucken, lecken sich verliebte gegenseitig den schweiss von den ohren. das scheint auch zu helfen und kostet unsere krankenkassen nichts.

– verliebte helfen beim abnehmen: sobald zwei verliebte anfangen, sich gegenseitig mit süssen kosenamen anzusprechen, wird mir sooo schlecht, dass ich zwei tage nicht essen kann. gefährlich nur für diabetiker: sie sterben sofort am zuckerschock.

– verliebte entlasten ihr soziales netzwerk: erstens haben sie eh keine zeit mehr für freunde und zweitens will keiner der freunde noch was mit ihnen zu tun haben, bis sie wieder normal sind. so hat ihr umfeld zeit für andere dinge, wie sich selber zu verlieben.

in all diesen punkten wirken verliebte positiv auf ihre umwelt. sie sind geistig reduziert, asozial und unerträglich glücklich. aber man braucht nichts mit ihnen anzufangen. super, nicht?

naja, bis der höhenflug vorbei ist und man ihnen am telefon die tränen verbal trocknen muss. und dann wird alles wieder normal….

gut für die gesellschaft:

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Kommentare
  1. Patricia sagt:

    Wie lautet denn die Webseite der guten Bloggerin?

    Mich würde der Blog wahnsinnig interessieren, ich hab nämlich im Moment nur noch frisch verliebt pärchen um mich rum, die mich in den Wahnsinn treiben 😉

  2. Patricia sagt:

    Herrlich 😉

    Ich glaube Maja und ich könnten verdammt gute Freundinnen werden….grins

  3. Patricia sagt:

    mach ich 😉

    vielleicht ist sie ja einer tussi-lästerstunde in irgendeiner bar bei dem ein oder anderen bier/vino nicht abgeneigt ;-)))

    nur leider funzt die blick seite hier vom office nicht richtig… blöder bug…

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