frühlingserwachen

Veröffentlicht: März 1, 2010 in bildung, erlebnisse, gender, geschichten, klugscheiss, kultur, leben, liebe, reda, sex, single, sinn, stil, supersingle, zürich

supersingle und ich, zigi und kafi in der sonne.

er: „boah, ich hasse den frühling!“

ich: „?“

er: “ der frühling spielt mit meinen hormonen. ich komm nicht nach mit schauen, wenn alle griiten wieder luft an ihre zarte haut lassen.“

ich: „ist doch schön….“

er: „ja, für einen emotional gefestigten zen-mönch wie dich! bei mir ist das die totale katastrophe! ich verliebe mich alle zwanzig minuten neu. und dann renn ich hinterher, werde enttäuscht oder auch nicht. nach zwei wochen verkrieche ich mich zitternd mit heruntergelassenen rolläden zu hause.

ich kann dinge nicht einfach ansehen und geniessen. ich muss sie HABEN.

ich: „hm, stressig“

er: „du hast ja keine ahnung. letzten frühling hatte ich zweimal eine nackenstarre, weil ich auf dem velo zu schnell den hals nach einem kurzen röckchen gedreht hab. und ich muss immer alle anmachtricks ausprobieren. bei einem durchschnitt-casanova geht das ja, aber ein professioneller wie ich hat da für wochen zu tun. arbeiten kannste abschminken!“

ich: „und das geht so bis im herbst?“

er. „nein, ich geh meistens ende mai für ein paar tage ins benediktinerkloster zur kur. genug schlafen, essen und maditation. campino macht das auch. dann hab ich wieder kräfte für den sommer…“

frühling führt zu datingstress:

Kommentare
  1. Prof. Wurst sagt:

    Danke für diesen Lacher! :-)))

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