bangkok: hippiekacke im quadrat

Veröffentlicht: Mai 16, 2010 in bildung, geschichten, klugscheiss, kultur, leben, reda, reise, soundblog, stil, Uncategorized
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ich bin gestorben und in der jack johnson-hölle wiedergeboren.

was man unbedingt machen muss, wenn man in bangkok ankommt, ist vormittags an die chaosan road, den hippie-babies bei der rekonvaleszenz zuschauen.

am vorabend haben sie sich soviel jabba (thai-speed) reingehauen, dass ihre rasta-haarverlängerungen wie elektrifiziert waagrecht in den raum standen und sie in einer einzigen nacht lebensenergie für zwei jahre verbrannten (man wieso muss ich so früh sterben? weisst du noch, die nacht in bangkok?)

das einzig bekannte gegengift ist, am nächsten morgen an der chaosan mindestens zwei stunden lang banana-pancake und andere hippiekacke-songs von jack johnson zu hören.

die songs haben eine so schleimige konsistenz, dass sie die restgifte im körper binden und beim nächsten date mit einer hippiegriite als schwülstiges kompliment ausgeschieden werden können.

die beizen hier spielen das zeugs von morgens bis abends, damit ihre kunden abends wieder soweit entgiftete sind, dass sie ihre studenten-stipendien wieder für neue drogen ausgeben können.

ist kein jack johnson zur hand, tuts auch „you’re beautyful“ von james blunt. das hilft zwar auch ganz gut, kann aber zu übelkeit und hirnerweichung führen.

antidot:

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