redder wird verkuppelt

Veröffentlicht: Mai 23, 2010 in beziehung, bildung, erlebnisse, gender, geschichten, kultur, leben, liebe, reda, reise, sex, single, sinn, stil, terror, Uncategorized

für die thais hier in diesem pärchen-ressort bin ich k0misch. komisch komisch, nicht lustig komisch.

ich passe irgendwie nicht in ihr touri-schema. ich reise alleine, schleppe keine thai-prostituierten an, versuche nicht mit den alleinstehenden frauen anzubändeln und verbringe meine zeit oft am laptop.

während ich texte für mein neues projekt entwerfe, kichere ich vor mich hin, schmunzle beim tagebuchschreiben und recherchiere bilder, die nicht jugendfrei sind.

dazwischen rase ich mit töff und kamera über die insel.

die angestellten hier kennen mich anders.

das letzte mal, als ich hier war, war ich hinter jedem bikini her und hab auch das eine oder andere gekriegt.

damit konnten sie leben. das unterstützten sie sogar. sie wechselten jeden morgen, wenn ich besuch hatte, die bettwäsche, damit späterer besuch sich nicht mit den spuren der vorgängerinnen auseinandersetzen musste.

jetzt machen sich die ressortangestellten sorgen um mich.

heute, beim abendessen, ich wiedermal zufrieden in begleitung meines laptops und meines blackberrys, platzierten sie zwei junge (noch nicht mal 24) mädchen aus deutschland am nebentisch.

als ich noch immer nicht anbiss, zwinkerte mir der kellner verschwörerisch zu. dass er nicht gleich eine obszöne geste mit den fingern machte, wunderte mich.

ich schrieb weiter an meinem zeugs.

dann geht eine der angestellten zu den beiden girls und weisst sie darauf hin, dass ich schweizer sei und auch deutsch spreche.

das wars dann. nun musste ich mir eine stunde lang geschichten über ihren urlaub anhören, mir ihr dämliches gekicher anhören, das sie für kokett hielten und eine völlig unqualifizierte hirnverbrannte einschätzung der situation in bangkok einverleiben.

dazu musste ich charmant bleiben, mit beiden ein wenig flirten und ihnen das gefühl geben, sie hätten einen wunderbaren abend erlebt.

ich will ja nicht meine gastgeber verärgern.

nach zwei stunden entschuldigte ich mich mit kopfschmerzen (hirnerweichung).

versteckt in meinem bungalow wartete ich dann, bis die beiden in die hide away-bar oder in die flipflop-bar oder wohin auch immer solche dinger gehen, verschwunden waren.

jetzt kann ich an meinen texten weiterbasteln….

hat er nicht gemacht, hätt er aber, wenn er die geste gekannt hätte:

Kommentare
  1. paradalis sagt:

    🙂

    Ich wünsche dir auf jeden Fall eine schöne Zeit. Wie auch immer die aussieht.
    LG
    H.

  2. Heidchen sagt:

    bleib gesund🙂

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