Archiv für die Kategorie ‘blogging’


das wochend-magazin  friday von 20Minuten hat den zeigeist voll erfasst.

da offenbar sehr junge mädchen (14) bei reichen und erfolgreichen (hirschmann, polanski) ankommen, zeigt die friday-moderedaktion, wie sich auch 18-jährige wieder auf minderjährig trimmen können.

voll stylisch, ey.

das ist auch gut für die lokale gastro-wirtschaft. denn nur so kommen sie in die einschlägigen clubs in zürich. und sie können sogar den eigenen ausweis benutzen. jeder türsteher wird ihn augenzwinkernd als gefälscht anerkennen und die „kleine“ in den club lassen.

und carli kann endlich minderjährige vögeln, die gar nicht mehr im schutzalter sind.

lolitas, made by friday


heute morgen fand ich folgende mitteilung auf meinem facebook-account:

naja, ich hatte meinen post über schönheitschirurgie gepostet. da gings um titten. mit bild. von titten.

naja, die amis haben keine probleme mit kriegsdarstellungen, mord und totschlag, sie marschieren sogar ab und an in irgendwelche länder ein, deren lage die meisten amis nicht mal auf google maps finden würden.

aber wenn jemand flucht, nippel zeigt oder gar ein bild von einem guten pornografischen akt dem eines blutüberströmten kriegsopfers vorzieht, kommt die zensur.

insofern erachte ich einen gesperrten beitrag als eine art auszeichnung.

aber das witzigste:

normalerweise kommen die bei all den beiträgen auf fb nicht von selbst auf einen anstössigen. irgendjemand hat meinen beitrag der fb-polizei gemeldet.

DAS finde ich noch viel befriedigender. das zeigt nämlich, dass meine posts wichtig sind. solange sich noch immer irgendein hinterwäldlerischer moralapostel darüber aufregt, darf ich nicht aufhören zu bloggen!

ich leiste aufklärung bis zum letzten atemzug!!!

wie etwa hier:


früher hab ich die bildungs-ninjas immer beneidet. leute, die nicht nur all die WICHTIGEN bücher gelesen haben, sondern auch noch daraus zitieren konnten.

ich hab damals thomas mann aufs nachtischchen gelegt, um mir auf sabrina einen runterzuholen und bin danach eingepennt.

ich wusste zwar, welche bücher man gelesen haben musste, und ich hab sogar einige gelesen, aber schon dreissig sekunden nach dem zuklappen war der inhalt weg. nix zitat, lag wohl am kiffen.

die achziger zogen an mir vorbei, ohne eindruck in dem teil meines hirns zu hinterlassen, in dem normalerweise bildung beheimatet ist.

natürlich war mein kopf mit allerlei halbwissen gefüllt.

zum beispiel, dass kühe nicht schwimmen können, weil ihr arsch keinen schliessmuskel hat und sie mit wasser vollaufen.

und noch immer kann ich irgendwelchen scheiss erzählen, und die leute erwarten gar nicht, dass es stimmt. gemütlich, sag ich euch.

und nun sind die streber und intellellos meiner jugend voll am arsch. hehe.

wenn die bildungsjunkies gewusst hätten, dass irgendwann internet und damit google kommt, hätten sie ihre zeit auch mit computerspielen und mädchen verbracht.

wenn ich heute was wissen will, nehm ich mein handy und google.

google ist sowas wie die billigste ausbildung, dies gibt.

und google weiss alles.

ich hab meine zeit mit computern und girls verplempert:


vier männer sitzen zusammen und spielen damen-quartett.

gianni: „meine ist jahrgang 85, hat 90, 60, 90, schreibt für die NZZ und ist so emanzipiert, dass sie mich zum essen einlädt

luz: „ha, gestochen! meine ist auch jahrgang 85, macht mode und hat modelmasse. sie ist auch äusserst billig im verbrauch, models essen nix!“

supersingle: „ha, ihr verlierer! eine ist jahrgang 83, die andere macht musik und die dritte sieht aus wie rihanna. leider sind alle etwas teuer im verbrauch.

ich: “ der topf gehört mir! meine ist jahrgang 71, verfügt über einen doktortitel und eine eigene forschungsgruppe am maxplanck-institut, schwingt einen afrikanischen hintern, ist zürcherin und, jetzt der trumpf! sie ist tolerant und mag mich so, wie ich halt eben bin!“

die anderen drei: „du spielverderber. mit der holst du dir jedesmal den topf. dafür muss du jetzt eine runde ausgeben!“

voll abgeloosed:


Mein letzter post hat einige meiner eher revolutionaeren freunde zu der bemerkung hinreissen lassen, dass bei uns auch einiges im argen liegt.

Bei uns herrscht vetternwirtschaft, rechtsungleichheit fuer reiche und auch die unabhaengigkeit der medien sei fragwuerdig.

Hm. Stimmt.

Aber wahrscheinlich bin ich der demokratiefreundlichste anarchist der welt.

Ich glaube an unsere direkte demokratie.

Erstens ist sie so langsam, dass man nichts schnell zum guten veraendern kann. Aber eben auch nichts schnell zum schlechten.

Dann das elegante parteiengleichgewicht:

Wir brauchen die SP, um unseren sozialstaat zu erhalten.

Wir brauchen die rechten wirrkoepfe der SVP, damit die SP nicht vergisst, wofuer sie steht

Wir brauchen die FDP, damit wir uns den sozialstaat auch weiterhin leisten koennen.

Wir brauchen die gruenen, damit wir auch noch in drei generationen eine umwelt haben, in der der sozialstaat stattfinden kann.

Die CVP, um die ganze politisch unattraktiven aemter und kommissionen zu fuellen.

Und natuerlich brauchen wir die ewigen revolutionaere a la andrea stauffacher, um den sozialdemkraten feuer unter dem hintern zu machen, damit sie sich nicht auf ihrem mittelstandsgutmenschentum ausruhen.

Die meisten revolutionaere, die in der schweiz leben, leiden nicht unter dem ungerechten system in der schweiz. Die meisten leiden unter der unvollkommenheit des menschen. Meist geht es ihnen nicht schlecht. Sie muessen nicht fuer ihre eigenen rechte kaempfen, sondern geniessen den luxus, sich fuer schwaechere einsetzen zu koennen.

Natuerlich hat der geneigte revolutionaer bereits in irgendeiner art ein besseres system bereit, dass das korrupte system abloesen soll.

Hei, wenn wir in irgendeinem system ruecksichtvoll, gerecht und mit mitgefuehl miteinander umgehen koennten, braeuchten wir kein system! Dann koennten wir in friedlicher anarchie zusammenleben.

Stellt euch einfach vor, euer „besseres system“ sei mit menschen wie euch selbst bevoelkert. Mit euren guten seiten, aber auch mit eurem egoismus, eurer selbstgerechtigkeit und euren vorurteilen.

Und? Funktioniert euer system noch?


naja, ich hab ein ziemlich ausgeprägtes sendungsbewusstsein. und trotzdem bin ich manchmal überrascht, was bei den leuten draussen ankommt.

„du bist ja gar nicht der arabische supermacho, den ich erwartet habe“, meinte eine fb-freundin, die ich in einem cafe zum fotoshooting traf.

„du quatscht ja gar nicht die ganze zeit und bist eher zurückhaltend“, fand eine blogleserin, die mich im tram ansprach.

„du überlegst ja, bevor du was sagst„, bemerkte ein kollege, der mich erst nur von meinem blog kannte und nn mit mir zusammenarbeitet.

„du bist ja, gar nicht der draufgängerische frauenheld und casanova“, meinte eine andere blogleserin.

eine andere leserin war so begeistert, von meiner einfühlsamen art, mit meiner ferienkatze und meinem göttibub, dass sie es kaum fassen konnte, als ich mich ressistent gegen esoterischen gutmenschenquatsch zeigte.

wieder andere finden meine texte so geistvoll, dass sie geradezu persönlich verletzt sind, wenn ich banale dinge witzig finde.

hm, ich dachte immer, dass ich ein vielschichtiges bild meiner persönlichkeit zeige. aber offenbar nehmen einige meiner leser immer nur den teil, der ihnen gerade in den kram passt und ignorieren den rest.

aber ehrlich, ich renne nicht den ganzen tag durch die stadt und klopfe sexistisch auf jeden hintern, der in meine nähe kommt. ich sitze aber auch nicht den ganzen tag auf meinem meditationskissen und gebe weisheiten von mir.

ich bin dem geheimnis der gescheiterten beziehungen auf der spur. wenn die menschen sich gegenseitig nur so wahrnehmen, wie sie mich wahrnehmen, wundert es mich nicht, dass die meisten beziehungen nur dauern, bis sich die leute mit der wahren persönlichkeit ihre gegenübers auseinandersetzen müssen.

da hab ich nochmals glück gehabt. die menschen, die ich liebe und die mich lieben, lieben mich für das was ich bin, und nicht für das, was sie gerne in mir sehen würden….


im zusammenhang mit der anzeige wegen sexuellen Übergriffs bei carl hirschmann sind mir folgende kommentare untergekommen:

„die kleine schlampe wollte es doch nicht anders“

„sie muss sich nicht wundern, wenn sie morgens um vier alleine unterwegs ist, da kann sowas schon passieren“

„die eltern sind schuld, wenn sie die kleine morgens um vier herumziehen lassen.“

„So wie die mädchen heute angozogen sind, wundert es mich nicht, dass sie vergewaltigt werden“

was alle diese aussagen gemeinsam haben, ist, dass sie von frauen kommen!

hallo? HALLO?

wenn eine vierzehnjährige auf einen dreissigjährigen trifft, wer hat dann die verantwortung? das mädchen?

wenn meine tochter mir erzählt, sie übernachte bei einer freundin und dann doch irgendwo rumhühnert, darf dann jeder wixer über sie herfallen?

weil ein mädchen ihre sexualität mit schminke, minirock und highheels erkundet, ist das ein freibrief für arschlöcher? nur weil ein mädchen gerne lolita spielt, ist es noch nicht das recht eines mannes, dass auszunutzen.

männer können nicht anders? wenn ihr so denkt, habt ihr genau so einen partner verdient, „der nicht anders kann“!

liebe frauen, wenn ihr die schuld an einem sexuellen übergriff beim mädchen oder dessen eltern sucht, stimmt irgendwas nicht mit euch.

geht zum psychiater.

pornographie macht bessere menschen

Veröffentlicht: März 13, 2010 in bildung, blogging, kultur, leben, Politik, reda, sex, sinn, stil
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ich habs ja schon immer gesagt, pornos sind super. jetzt ist es aber offiziell und wissenschaftlich bewiesen.

das wissenschaftsmagazin „the scientist“ (kein füdliblatt, hier publizieren die besten hirne der welt!) veröffentlichte eine studie, die einen zusammenhang zwischen mehr pornographie und dem rückgang der sexualverbrechen herstellt.

kaum zu glauben, bei den ganzen schlagzeilen über sexuelle übergriffe bei jugendlichen. ist aber eine reine frage der mathematik.

verurteilte sexualstraftäter kamen durchschnittlich später in ihrem leben mit pornographie in berührung als männer, die keine sexualstraftat verübten.

in den industrienationen geht die zahl der vergewaltigungen im verhältnis zur bevölkerung in den letzten jahrzehnten stetig zurück. länder, in denen mehr pornographische darstellungen freigegeben sind, haben weniger vergewaltigungen als solche mit restriktiver sexualpolitik.

männer, die früh mit hardcore-pornos konfrontiert wurden, haben ein toleranteres oder neutrales verhältnis zum anderen geschlecht.

der mythos, pornos fördern gewalt oder frauenverachtendes verhalten ist damit widerlegt.

das sag nicht ich, das sagen diverse studien. die oben verlinkte ist nur eine davon.

tun wir also was für das friedliche zusammenleben der menschen und posten hier einen link nur für erwachsene:

voll porno (aufs bild klicken):


seit ich über den supersingle berichte, fragen sich die leser immer wieder, ob er nur mein alter ego sei.

nun, hier löse ich das geheimnis des supersingles:

er ist gar nicht sooo kuul, wie er immer tut.

und ich bin nicht der supersingle. wär mir viel zu anstrengend.

wär ich promiskuitiv, würde ich mir mehrere langjährige geliebte zulegen (sechs oder sieben), die ich alle von herzen gern hätte,  und würde nicht jedes wochenende losziehen, um mir eine neue griite anzulachen.

was den supersingle und mich verbindet, ist, der moralfreie umgang mit sexualität.

und das wir beide voll die geilen siechen sind.

im ernst. der supersingle ist nicht nur eine person, sondern ein gefäss für die geschichten, die ich von meinen aktiven singlekollegen höre. natürlich kommen ein oder zwei häufiger vor –  deren namen ich aber aus rücksicht auf ihr jagdverhalten und ihr beuteschema nicht nennen werde….

also, auch du könntest ein supersingle sein, wenn du den mut aufbringst, da rauszugehen und frauen anzusprechen und nicht nur anzusabbern!


unten rechts gibts jetzt eine raucherecke. mit herzlichem dank an draven und an die rebellen!

wer in seinen blog auch dringend ein fumoir benötigt, kann es hier holen.