Archiv für die Kategorie ‘böse’

Danke, BP, dass ihr uns beschützt!

Veröffentlicht: Juli 23, 2010 in böse, blogging, foto, klugscheiss, medien, Politik, reda, Satire, terror
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habsch im web gefunden, via sub-reality.org


supersingle und ich, mittags am see.

er: „ich vermiss meinen status als sexist und chauvinist...“

ich: „hä?“

er: „naja, früher beschimpften mich die frauen. ich sei ein übler, oberflächlicher sexist. jetzt fragen sie nur noch „ist die schöner als ich?“, wenn ich mal einer anschaue.

und dann, das nächste mal, wenn ich sie treffe, ist ihr rock kürzer als der, den die andere anhatte. bald laufen sie nackt rum…“

ich: „na und?“

er. „ich fühle mich meiner identität beraubt! meine ganzen argumentationsketten, wieso sexismus nicht gleich unmoralisch ist, hab ich schon seit monaten nicht mehr gebraucht.“

ich: „mhm.“

er: „ich bin nicht mehr der feind, der gefährliche wolf. mit ihrer dämlichen konkurrenz haben sie mich zum schiedsrichter degradiert. als ob ich preisrichter bei einer viehausstellung wär. das ist doch erniedirgend, für sie und für mich.“

ich: „jau.“

er: „und sie begreifens doch eh nicht, wenn ich ihnen erkläre, dass es keine „schönste“ gibt, sondern dass jede einzelne ein kunstwerk gottes ist. sie halten mich für diplomatisch. wenn es eine einzige schönste gäb, würd ich wohl bei der bleiben. aber jede hat etwas ganz eigenes schönes. (seufzt).

ausserdem fühl ich mich aus dem spiel gedrängt. die schlimmsten kämpfe finden unter ausschluss der männlichkeit statt. ich hab aus einer verlässlichen quelle gehört, dass sie einander in der frauenbadi mit hochgezogenen lefzen anknurren. und eine sei wegen ein wenig cellulite  totgebissen worden….“

ich: „jau, ich bin froh, dass ich da nicht hineindarf….“

„is she more beatyful?“

polanski ist nicht frei

Veröffentlicht: Juli 13, 2010 in böse, bildung, kultur, medien, Politik, reda, stil, terror
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wer eine dreizehnjährige unter drogen gesetzt und vergewaltigt und dann denkt, er habe mit 42 tagen gefängnis seine busse getan, ist nicht frei.

roman polanski muss schon jede menge ärztlich verschriebene drogen nehmen, um sich morgens im spiegel ertragen zu können.

herr polanski wird auf seinem sterbebett sein leben an sich vorbeiziehen sehen, und nicht seine filme. und das ist ziemlich übel.

polanski hat jede menge unterstützung von „freunden“, die ich nicht mal mit der klobürste anfassen würde. und mit denen muss er seine zeit verbringen.

polanski muss polanski bleiben, bis er ne überdosis schluckt oder sich eine flinte ins gesicht hält.

ist das strafe genug? nein. in jedem rechtstaat gehört ein erwachsener vergewaltiger ins gefängnis, bis er seine strafe abgesessen hat.

ach ja, so als detail: polanski hat die kleine anal vergewaltigt,  damit sie nicht schwanger wird. verhütung eines vergewaltigers.

hier noch was zu kulturschaffenden polanski-verteidigern:
https://redders.wordpress.com/2009/09/28/polanski-und-die-heuchlerischen-arschlocher/

sieht aus wie george bush:


der zürcher veloblitz schickt neu in zusammenarbeit mit der aids hilfe schweiz ihre kuriere im notfall los. für acht franken gibts einen kurier mit drei gummies.

maja, die velokurierophile zürcherin lässt sich das angebot nicht entgehen:

maja wählt.

VB: „hier veloblitz..?“

M.: „ich will einen kurier mit kondomen.“

VB.: „Ok, das macht auf stadtgebiet acht franken, wohin sollen wir sie schicken?“

M.: „Sie? ich will einen er. und ich will einen bösen, durchtrainierten. haben sie keinen online-katalog?“

VB.: „öhm, wir schicken den, der gerade in der nähe ist…“

M.: „Nein! ich will den, der abends im xenix rumhängt. so ein tier von einem mann, und sagen sie ihm das er nicht zu duschen braucht. schicken sie mir ja keinen von diesen sportlichen, vegetarischen gesundheitsfanatikern mit moral!“

VB.: „aber wir liefern nur die Kondome….“

M.: „Was? Was soll ich nur mit Kondomen? die kann ich mir selber kaufen. in der werbung heisst es ausdrücklich „einen Velokurier mit drei Kondomen! und ich will einen, der alle drei braucht!“


ich hab nichts gegen spass. auch nichts gegen grosse parties.

aber als gastgeber erwarte ich von meinen gästen einen gewissen grad an anstand. sie sollen mir nicht in die wohnung pissen und gefälligst ihre kippen nicht an meinen wänden ausdrücken.

naja, ich lebe in zürich. bin eigentlich einer der gastgeber des züri fäschtes.

aber wie jeder vernünftige zürcher, der nicht gerade die provinzler mit überteuerten getränken übers ohr hauen will, hab ich die stadt während des festes verlassen. um so grösser der schock, als ich zurückkam..

und liebe besucher, ihr seid echte schweine. euch lad ich nie mehr ein.

nicht, dass ich euch eingeladen hätte. unsere stadtregierung hat mich nicht gefragt.

bei meinen parties würde ich wohl keine solchen leute einladen. ihr pisst an jede ecke, kotzt und verstopft die strassen mit eurem müll!

wenn ihr auf feuerwerk und kampfflugformationen steht, geht doch in den irak!

wie nach einem krieg sahs heute nämlich auch in meiner stadt aus.

natürlich lagen keine toten, sondern nur alkoholleichen in den strassen.

aber wenns nach mir ginge hätte ich die eingesammelt und an den stadttoren zur abschreckung aufgehängt. und angezündet. mit ihren 4 promille hätten die gut gebrannt, ich schwör.

das nächste mal findet das grösste schweizer fest bei euch zuhause statt. dann seht ihr selbst mal, wie das ist.


ja, wir haben viele ausländer in der stadt. und alle sind fussballfäns.

die sind für italien, brasilien, nigeria, frankreich (ja, auch das gibts) und vorallem deutschland.

und alle müssen ihre vorlieben mit plastikfähnchen aus china an ihren autos kundtun.

nur, da sie in der schweiz leben, müssen sie sich ja auch irgendwie zur schweiz bekennen. so sieht man immer zwei fähnchen, das eigentliche fan-fähnchen und das solidaritätsfähnchen für die schweizer.

nun wir in der westlichen welt wissen, das „solidarität“ eigentlich „mitleid“ heisst. wir sind solidarisch mit leuten, die unter die räder kommen, dies irgendwie nicht selbst auf die reihe kriegen.

solidarisch ist man mit „opfern“!

also ist das solidarische anklemmen eines zusätzlichen schweizer-fähnchens eigentlich ein mitleidiges kopftätscheln.

das brauchen wir nicht. wir können auch ohne fremdes mitleid gegen spanien verlieren GEWINNEN!


ja, wir haben auch Hells Angels in der schweiz.

schon lange. in den wilden achzigern haben sie zusammen mit den polizisten die besetzer des AJZ zuasmmengeschlagen! die sind gefährlich imfall! die rocker, nicht die besetzer.

und jetzt wollten doch andere rocker aus deutschland, die Outlaws, einen ableger in der schweiz gründen.

das ging den Hells zu weit!

sie fuhren mit über 100 leuten beim neu gegründeten club vor und liessen voll die sau raus!

mit basebalschläger und ketten verprügelten sie die motorräder und autos der Outlaws.

sie kannten keine gnade! das WC-häusschens des clubs erschossen mit mindestens vier schüssen.

im anschluss kam es zu einer wüsten massenschlägerei mit über 150 beteiligten.

der kommetar der polizei:

„es gab einen leichtverletzten!“

die anwälte der clubs treffen sich jetzt vor gericht.

das ist realsatire. (hier zum artikel klicken)

voll gefährlich: hells angels zürich


zwei englische ladys am strand.

lady1: „the dogs are soooo cute. and there are loads“ (die hunde sind so süss und so viele!)

lady2: “ ithink they get food from the restaurants. i wonder where they go for a poo…“ (ich glaube die kriegen ihr essen von den kneipen. aber ich frage mich, wo die hinscheissen…)

ich: „ou well, the go up, few 100 meters into the dschungel and hide for having a poo….“ (naja, die gehen ein paar hundert meter rauf in den urwald, wo sie versteckt scheissen…)

so, the ladies are happy about the civilised dogs. (die lady sind zufrieden mit den zivilisierten hunden)

ich lasse meinen blick über den weiten, (beinahe) makellosen strand schweifen, wahrscheinlich das grösste hundeklo der welt….

„wir gehen hoch in den wald, wischen uns den hintern ab und waschen uns danach die pfoten! *schwör*


die meisten strassen hier auf der insel sind übel.

hier gibts schlaglöcher, die eigene echos werfen und aussichtsplattformen haben, von denen man einen blick in die tiefe riskieren kann.

insofern ist das roller- oder motorradfahren hier auf der insel gefährlich für touris.

ausser für mich. ich fahre hier shon seit über fünf jahren, ich kenn die schlaglöcher beim vornamen. wenigstens die erwachsenen.

und ich liebe es, die schlechten strassen entlangzubrausen. da fokusiert sich mein geist und ich bin eins mit dem universum. mein ego löst sich auf, ich bin die strasse, die strasse ist ich. einheit. zen. (blabla, und so weiter, ihr wisst schon)

einzig idioten stören meine road-meditation. typen, die zum ersten mal auf einem roller oder noch schlimmer, auf einer 250er enduro über die insel brettern und ihren hintenaufsitzenden griiten zeigen wollen, was für hirsche sie sind.

natürlich wollen sie rennen gegen mich fahren.

mein altes, nicht buddhistisches ich wäre natürlich sofort darauf eingegangen und hätte sich böse über die gebrochenen beine und die entzündeten schürfwunden gefreut.

mein neues ich tut sowas nicht. ich sag nur: karma!

jetzt gehe ich zum schein auf die herausforderung ein, fahre aber so langsam, dass der kerl das rennen in einer geschwindigkeit gewinnen kann, die weder ihn noch seine partnerin hinten drauf gefährdet.

er ist der held, sie bleibt in einem stück und ich sammle gutes karma. ha! nicht schlecht, was?

es gibt nur eine gruppe auf den strassen, die meine karma-bilanz gefährdet: die schweizer velofahrer. die leihen sich mountainbikes bei sich an die stirn tippenden thais und fahren los.

bei 40 grad und einer luftfeuchtigkeit von 167 %. und die insel ist nicht gerade holland. auf einer breite von 3 kilometern steigt sie bis auf 900 meter über meer. und die thais haben noch nie was von serpentinen gehört.

die bergündung der fahrradfanatiker: sie wollen die unberührte natur der insel schonen und zugleich etwas für die gesundheit tun. als ob ein hitzestau oder ein herzinfarkt etwas für die gesundheit wär. und wo war ihr grünes gewissen, als sie tonnen von kerosin auf dem flug hierher verbrannten?

also, wenn ich an so einer gruppe vorbeikomm, dreh ich richtig auf, lass es schleudern und wirble soviel staub auf, dass sie auf kilometer in einem lungefeindlichen feinnebel pedalen müssen.

das brennt dann wohl meine karma-punkte wieder auf.

strassenverhältnisse. ganz rechts im bild: einidioten-vorderrad

für die daheimgebliebenen

Veröffentlicht: Mai 20, 2010 in böse, reda, reise, Satire, stil, Uncategorized, zürich

ich fühl mit euch! ich schwör!