Archiv für die Kategorie ‘soundblog’

böser johnny

Veröffentlicht: Juni 29, 2010 in bildung, musik, reda, soundblog, stil

ist einfach etwas vom besten, dass es an deutscher musik gibt und swingt fett in den tag!

sonne rein

Veröffentlicht: Juni 25, 2010 in bildung, leben, liebe, musik, reda, sinn, soundblog, stil

nur damits wieder mal gesagt ist: lass die sonne rein


ich zahle den preis des erfolgs. naja, nicht meines erfolgs. der erfolg meiner freunde kostet mich ein vermögen.

wenns früher eine wohnung zu zügeln oder zu räumen gab, hab ich einfach eine freunde angerufen. dann gabs ne zügel- oder räumparty (wenn jemand gestorben war, mit trauriger irischer musik von den pogues) und alle haben spaghetti gegessen, möbel geschleppt und toiletten geputzt.

das war ökonomisch und unterhaltsam.

inzwischen sind alle meine freunde dauernd am arbeiten, für einen kafi muss man sich wochen im voraus bei ihren sekretären (ja! sekretären, meine freunde sind alles genderneutrale gleichberechtigungskireger) und für eine wohnungsräumung muss ich einen räumungsdienst anstellen.

für ein vermögen.

ich such mir neue freunde, die noch  tudieren und ein spaghettiessen für einen angemessenen tageslohn halten!

küssen verboten

Veröffentlicht: Juni 23, 2010 in bildung, kultur, musik, reda, sex, soundblog, stil

die prinzen sind die besten. hier mal wieder ein wenig nostalgie

word up

Veröffentlicht: Juni 21, 2010 in bildung, kultur, musik, reda, sinn, soundblog, stil

wieder mal n bisschen energie in den tag blasen, mit korn

s läbe isch kein liebesfilm

Veröffentlicht: Juni 14, 2010 in bildung, kultur, leben, medien, musik, reda, soundblog, stil, zürich
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für mich bereits jetzt das beste schweizer album des jahres 2010. ein projekt über zwei jahre,  jetzt als album „stück für stück“ im laden erhältlich. das cover ene homage an velvet underground und im innern noch andere zitate aus der musikgeschichte. hier eines der highlights:


chat-konversation zwischen supersingle und mir

er: „na, du bist wohl an der quelle jetzt. tausend alleinreisende hippiegriiten….“

ich: “ nö, nicht wirklich. erstens bin ich an einem pärchen-beach, und zweitens will ich gar nicht. und dann ist flirten ohne sinn. so wie kochen ohne hunger. aber du würdest dich auf der insel sicher wohlfühlen. da gäbs genug bedürftige.“

er: „nö, ichwar ja auch schon mal da. das hat mich nur verwirrt.

ich: „?“

er: „naja, die riesigen kulturellen unterschiede. die kommunikation!“

ich. du musst ja nicht mit thai-griiten rummachen. nimm dir eine touristin. sex mit touristinnen ist kein sex-tourismus…

er: „ich sprech ja nicht von den thais. ich sprech von den engländerinnen, von den französinnen, von den mädchen aus london, paris, münchen oder unterägeri. da komm ich nicht mit klar. die sprechen eine andere sprache, die haben einen anderen kulturellen code.“

ich: „?“

er: „nimm nur mal die französinnen: die wollen, dass du sie umwirbst, sie vergötterst, auf die knie gehst und all der scheiss. du sollst dich erniedrigen, um sie zu verdienen. sie auf händen tragen. kannst du dir das vorstellen? ich würd so eine schon auf händen tragen, aber nur, um sie über die nächste klippe zu schmeissen. ich sag nur: gleiche augenhöhe!

und dann die engländerinnen! bis mittags sind sie wie pittbulls, schauen grimmig und sagen nicht mal hello. aber sobald sie die ersten drinks eingeschüttet haben, so um zwanzig nach zwölf, würden sie dich gleich am strand vögeln.

typischer fall von bis zur explosion unterdrückter libido. und am nächsten morgen wollen sie dich entweder heiraten oder du stehst schon mitten im ersten beziehungstreit. nö. nich mit mir!

jaja, dann noch die heissblütigen spanierinnen! weltmeisterinnen im flirten und kokettieren. können die augen machen. das ist dann aber auch schon alles. anfassen gibts nicht, oder immer nur ein wenig und dann sind sie dir wieder zwischen den fingern durchgeschlüpft. die halten dir glänzende volle lippen zum kuss hin und drehen in der letzten sekunde den kopf, damit du deine zunge irgendwo zwischen ohr und nase platzierst. dafür bin ich einfach zu alt.

da blieben nur noch die deutschen, vorallem die aus berlin. die jungen sind meist so breit von irgendwelchen pilzen oder chemikalien, dass sie deinen namen vergessen haben, noch während du am tisch sitzt. dann kotzen sie dir ins bungalow. oder sie kreischen „vergewaltigung“, weil sie nicht mehr wissen, wer du bist, wieso sie in deinem bett sind und welches jahrtausend wir gerade haben.

die älteren gehen noch. die sind oft einfach arrogant und zickig. aber damit komm ich klar. ich bin einfach arroganter, schliesslich bin ich zürcher.

aber ehrlich, weshalb sollte ich nach thailand fliegen, um eine deutsche ins bett zu kriegen? da kann ich ins longstreet und krieg zwei für eine.

nene, wenn ich urlaub mach, dann sprech ich mit keinen frauen, dann will ich mich erholen.“

heisssssss, aber dreht in letzter sekunde den kopf weg und du küsst ein ohr: penelope cruz


ich bin gestorben und in der jack johnson-hölle wiedergeboren.

was man unbedingt machen muss, wenn man in bangkok ankommt, ist vormittags an die chaosan road, den hippie-babies bei der rekonvaleszenz zuschauen.

am vorabend haben sie sich soviel jabba (thai-speed) reingehauen, dass ihre rasta-haarverlängerungen wie elektrifiziert waagrecht in den raum standen und sie in einer einzigen nacht lebensenergie für zwei jahre verbrannten (man wieso muss ich so früh sterben? weisst du noch, die nacht in bangkok?)

das einzig bekannte gegengift ist, am nächsten morgen an der chaosan mindestens zwei stunden lang banana-pancake und andere hippiekacke-songs von jack johnson zu hören.

die songs haben eine so schleimige konsistenz, dass sie die restgifte im körper binden und beim nächsten date mit einer hippiegriite als schwülstiges kompliment ausgeschieden werden können.

die beizen hier spielen das zeugs von morgens bis abends, damit ihre kunden abends wieder soweit entgiftete sind, dass sie ihre studenten-stipendien wieder für neue drogen ausgeben können.

ist kein jack johnson zur hand, tuts auch „you’re beautyful“ von james blunt. das hilft zwar auch ganz gut, kann aber zu übelkeit und hirnerweichung führen.

antidot:

mystify

Veröffentlicht: Mai 14, 2010 in bildung, kultur, musik, reda, soundblog, stil, Uncategorized

damals machte man noch richtige musik. die ans herz und an die hoden geht.

zum aktuellen wetter

Veröffentlicht: Mai 10, 2010 in bildung, kultur, leben, musik, reda, soundblog, Uncategorized
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ist irgendwie ziemlich gut 🙂