Archiv für die Kategorie ‘stöckchen’


ich hab mal wieder meinen ferienhund. sie heisst negrita, genannt negi oder neger.

und das ist auch der grund, wieso ich sie an der leine führe. sie folgt mir nämlich nicht so, wie ihrer besitzerin.

und irgendwie find ichs ein wenig schwierig, mitten in der stadt laut NEGER zu schreien, bis sie wieder zurückkommt.

das könnte zu missverständnissen führen.

negi

schöngeistige blogger

Veröffentlicht: April 14, 2009 in böse, bildung, klugscheiss, kultur, leben, medien, reda, stöckchen, stil, terror
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nu ja, ich muss zuegeben, ich war mit 14 fan vom musenalp express. für diejenigen, die’s nicht kennen, dass war sowas wie ein poesiealbum für die allgemeinheit. da durfte man seine gedichte von tränen und weissen pferden (wahlweise schwänen, tauben, einhörnern) veröffentlichen und wurde von anderen gelesen, die denselben pubertären kitsch von sich gaben.

nichts gegen kitsch. aber ab einem gewissen alter sollte man ein gespür für ironie entwickeln. wer mit vierzig immer noch in den sonnenuntergang reiten will und auf einen ritter/prinzessin in schimmernder rüstung/not wartet, sollte dringend mal zum realitätscheck.

nichts gegen kultur oder literaturblogs. irgendwer liesst das sicher. aber wenn ich manchmal diese süsslichen auswüchse pubertärer sehnsüchte lesen muss (wo herzen beben, wo irgendwas seine pracht entfaltet und lippen zittern), dann wünsch ich mir die gute alte zensur zurück.


wie alle pressefuzzis muss ich auf ende jahr einen rückblick veröffentlichen. so kann man das ganze jahr nochmals verwursten, ohne wirklich arbeiten zu müssen.

der beliebteste post dieses jahres:

zürich für anfänger    (hier die ganze serie)

 

sex war auch immer gefragt:

liebe, sex & ambilvalenz (hier die ganze serie)

 

statussymbole scheinen die leute zu beschäftigen:

geile statussymbole

 

und meine tramgeschichten

voll anal, ey (alle tramgeschichten hier)

 

so, und sonst könnt ihr selber durchsuchen 🙂

böse-dingens-stöckchen

Veröffentlicht: Mai 21, 2008 in böse, erlebnisse, kultur, Satire, stöckchen, stil

ich hab ein neues stöckchen. eines das wirklich nützlich ist und die welt zu einem besseren platz machen soll.

hier die aufgabe: zähle fünf dinge aus deinem alltag auf, die total überflüssig, ärgerlich und böse sind. in deinr liste darf nichts vorkommen, dass bereits in der liste der beiden vorherigen stöckchen-besitzer war. so erschaffen wir ein lexikon des üblen und können den bösen dingens aus dem weg gehen. die macht sei mit euch!

meine dingens-liste:

1. einweg-rasierer, die über ein unglaublich lächerliches design und über gemeingefährlich schlechte klingen verfügen.

2. kleingeld, das ganz normal aussieht, das aber immer, wenn du unter zeitdruck einen automaten fütterst, einfach durchfällt und klimpernd in der rückgeldausgabe liegt.

3. spam-mails, deren betreff so formuliert ist, dass du nicht widerstehen kannst, sie zu öffnen.

4. kleider, die im laden unheimlich geil aussehen, die sich aber auf dem nachhauseweg in geschmacklose lumpen verwandeln.

5. schraubverschlüsse, die solange klemmen, bis du mit ganzer kraft und mit beiden händen dran drehst. dann geben sie butterweich nach, so dass du, auch mit ganzer kraft, den inhalt über dich und deine umgebung verschütten kannst.

mehr böse dinge zählen bluetime und haze auf….

cup of coffee b4 i go

Veröffentlicht: Mai 15, 2008 in kultur, musik, reda, stöckchen

…oder musikstöckchen, das ich gerne von ihr zugesteckt gekriegt hab.

Die Vorgabe war:
Suche dir ein Lied, welches mindestens 1 Wort  aus dem Titel des vom Werfer ausgesuchten Songs enthält.

sie hatte sich „Cup Of Brown Joy“ von Elemental gewählt, so bleibt mir nichts anderes übrig, als einer meiner lieblingssongs mit meinen lebensbeherrschenden themen zu posten. achtet auf den text…

„one more cup of coffee for the road“ by white stripes

und weiterschmeissen tu ich das soundstöckchen an

die fachfrau rockgöre

und meine liebe froilain lila

vül schpasss

ton-dings

Veröffentlicht: März 13, 2008 in kultur, musik, stöckchen, stil

ich hab von ihr ein sound-dingens zugeworfen gekriegt. soll meine klanglichen welten diesertags offenbaren. aber musik ist immer so schwer zu beschreiben, deshalb zeig ichs euch:

inzwischen soll worschätzli uns ihre klangwelten eröffnen. und bei musik ist gabriel natürlich immer eine der ersten adressen.

wortwahn

Veröffentlicht: März 11, 2008 in reda, stöckchen

ich habe von ihr demütig den auftrag gefasst, in einen wortwahn zu verfallen.

aber, leider ist das so bei mir mit worten: ich habe pro tag nur eine gewisse anzahl an ausdrücken zur verfügung, egal ob gesprochen oder geschrieben. und da ich zur zeit als schreiberling arbeite (als copy/paster) bleiben mir abends oft nur noch ein paar übriggebliebene worte. solche, die man tagsüber nicht gebraucht hat. so da wären:

– ziegenzwillinge (äusserst selten benötigt)

– furzgesicht (äusserst gefährlich im gebrauch)

– hexagon (?)

– gesundheitsfürsorge (ist leider inflationär und bald auch mehr im einsatz)

– kunstkritiker (das wort alleine ist schon gesundheitsschädigend und mit vorsicht einzusetzen)

– rechtschreibung (vollkommen überbewertet)

– schatzi (zu klebrig)

– zwischenbodenheizung (wüsste ich nicht, wo zu gebrauchen)

und abends sind auch immer noch eine oder zwei „üüüäärks“ und „pfffft“ übrig…

nun infiziere ich noch ihn  und sie mit wortwahn

bodenlos

Veröffentlicht: März 1, 2008 in kultur, reda, stöckchen, stil

..ich habe von >>ihr vertrauensvoll ein stöckchen aufgefangen. bodenlos soll es sein. also:

bodenlos

wie silver surfer

gleite ich

über tiefste abgründe der mittelmässigkeit

gespiegelt

in den mattglänzenden fassaden der konventionen

über mir der bodenlose himmel der träumer

sanft gehalten

auf der welle meiner lebenslust

silversurferwebmm1.jpg

mal schauen, vielleicht will sie oder er

einen kulturell wertvollen beitrag 🙂 in die bodenlose tiefe des webs werfen?

„seelenstriptease“- stöckchen

Veröffentlicht: Februar 28, 2008 in erlebnisse, kultur, reda, sinn, stöckchen, zürich

in meiner ewigen bemühung, mehr offenheit, sinn und tiefe in die blogs zu bringen, starte ich hier das „seelenstriptease“-stöckchen. (man [ich] soll nicht immer über sex bloggen, meint eine sehr gute freundin) 🙂

jeder, der es erhält, soll zehn aspekte seiner persönlichkeit preisgeben. welche ist total egal. es können nur schlechte oder nur gute sein, oder wild gemischt. die auswahl der aspekte verrät ja schon etwas über die person.

einzige voraussetzung: es muss ehrlich sein.

also, hier mein seelenstripease:

1.) ich bin ein mässiger journalist

2.) ich bin freundlich mit meinen mitmenschen

3.) ich habe eine scheissangst, wenn ich auf neue menschen oder situationen zugehen muss

4.) ich bin ein lausiger lebenspartner

5.) ich bin extrem narzistisch, in einer netten art

6.) ich bin ein loyaler freund

7.) ich bin soziophob. gruppen von mehr als drei menschen bringen mich dazu, arrogant zu werden

8.) ich liebe meine eigenen gedichte

9.) ich bin ein guter liebhaber (wenn man mich lässt :))

10.) ich bin meistens unheimlich zufrieden

so, dass wars. ich gebe das stöckchen an zwei weiter, die gerne mal meine beiträge kommentieren:

an jessica von phlog off

und an canela von el mundo de canela

stöckchen number 1

Veröffentlicht: September 16, 2007 in kultur, reda, stöckchen

mein erstes stöckchen. liebevoll weitergerreicht von wortschätzli

hm, also, ich soll drei mahlzeiten aufzählen, die mich an meine kindheit erinnern, und dann auch noch getränke.

(Welche 3 Speisen kommen dir spontan in den Sinn, wenn du an deine Kindheit/Jugend denkst?)

1. fischstäbli und spinat. das war immer etwas schwierig, da ich fischtäbli liebte, aber spinat nicht ausstehen konnte……

2. Öpfelchüechli. das war herbst, mit zimt und vanillesauce. das war das ultimative. noch heute krieg ich nostalgische gefühle, wenn ich sie am knabenschiessen oder an der Chilbi wieder rieche…

3. natürlich schnipo, ohne salat, aber dafür mit unmengen ketchup. und, so als anmerkung, ich bin ohne mcdonalds durch meine kindheit gekommen, gabs damals einfach noch nicht hier…

und wie schon bei anderen erwähnt: ovomaltine (nur dass meine mutter immer zustände gekriegt hat, wenn ich fünf gehäufte löffel mit ein paar tropfen milch anrühren wollte.)

weitergereicht wird an: Otto Normal, an cromax und an j. badran

viel vergnuegen