Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Geschützt: Schreiben

Veröffentlicht: Juli 25, 2014 in Uncategorized

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:


So siehts dann im Mittelstand aus, wenn wir die 1:12-initiative annehmen, ich schwör!

So siehts dann im Mittelstand aus, wenn wir die 1:12-Initiative annehmen, ich schwör!

«Aber all die Firmen wandern ab, wir verlieren jeglichen Standortvorteil!»

Das mit der Standortflucht ist ein billiges Angstargument. Der Standort wird nur dann gewechselt, wenn die Gewinne darunter leiden würden. Die GEWINNE, nicht die Löhne. Wieso sollten sonst Grossfirmen in BILLIGLOHNLÄNDER abwandern. Die Firmen sind nicht hier, weil sie hier so hohe Managerlöhne zahlen dürfen, die Firmen sind hier, weil sie die geilste Infrastruktur weltweit haben. Wohin abwandern? Lichtenstein? hihi. EU? Klar, sofort. Vielleicht sogar direkt nach Deutschland oder England. Mhm. Die Steuersituation in diesen Ländern mal angesehen? Abgesehen mal von der Lebensqualität für die Topleute. USA? chrchrchr. China? Jaja, jeder Topmann weltweit wünscht sich, in Schanghai oder in Pejing oder noch besser, in einem chinesischen Multiindustriekomplex, zu leben.

Nun ja, wie gesagt, die Managerlöhne sind nicht der Grund, wieso Firmen in der Schweiz sind. Und ehrlich, wenn dies ein Grund ist, seine Firma in der Schweiz nicht anzusiedeln, dann ist die Schweiz ein ziemlich erbärmlicher Standort.

Dann noch was: Wir leben in der Gesellschaft, die wir verdienen. Wenn wir uns in die Hosen scheissen und zu feige sind, ethische Grundsätze einzufordern, haben wirs nicht anders verdient. Wenn ihr, liebe Gegner, bereit seid, ethische Prinzipien für Geld von grossen Firmen ficken zu lassen, dann mag das euer Idealbild der Gesellschaft sein, in der ihr leben wollt. Meines ist das nicht. Wenn das für mich heisst, ich muss mehr Steuern zahlen, um diese Arschlöcher los zu sein, jä nu.

und was die zusätzliche Administration angeht: Die Firmen müssen zwei (in Zahlen: 2) Informationen liefern. Welche? Na? Na? Na? Genau: Den höchsten und den niedrigsten Lohn, thats it.

Arbeitsplätze wirds uns höchstens im gehobenen Segment kosten, weil die normalen KMUs einfach nicht von 1:12 betroffen sind.

Ihr, liebe 1:12-Gegner, verbreitet Angst, weil ihr keine Argumente habt. Ihr lügt nicht mal, ihr denkt Dinge einfach nicht zu Ende.

1:12-Initiative: Ein einfaches Beispiel

Veröffentlicht: Oktober 24, 2013 in Uncategorized

Darum gehts nicht: Geld

Darum gehts nicht: Geld

1:12-Initiative – Keine sozialistische Wohltat, aber auch keine wirtschaftliche Katastrophe: Ich versuche, mit einfachen Beispielen zu arbeiten, die auch sozialistischen Revolutionären und egomanen Neoliberalen verständlich sein müssten: Eine Kindergarten-Szenerie.

In den letzten Wochen beobachtete ich die Diskussion zur 1:12-Initiative. Es wurden von beiden Seiten ziemlich obskure Argumente aufgeführt, von den Einen hört man, dass 1:12 das Ende der Schweizer Wirtschaft sei, die Anderen liessen verlauten, dass die Wirtschaft in der Schweiz dann plötzlich gerecht und fair werde. Dazu gabs dann noch jede Menge Dogma und Ideologie: «Weniger Staat!» oder «Nieder mit dem Kapitalismus!»

Beides so an den Haaren herbeigezogen, dass ich mir dachte, man muss den Leuten vielleicht an einem einfachen, selbst für Kommunisten und Neoliberale verständlichen Beispiel ziegen, wieso man für die 1:12-Initiative stimmen muss. Also hier eine Szene aus einem Kindergarten:

Zehn Kinder backen Guetzli. Einer kennt das Rezept, einer kann nur Mehl aufs Blech verteilen, die anderen teilen sich die Arbeiten vom Teig kneten bis zum Betrieb des Ofens. Es sind hundert Guetzli auf dem Blech. Als sie fertiggebacken sind, gehts um die Verteilung. Derjenige mit dem Rezeptwissen, der die anderen angeleitet hat, fordert nun mehr als die Hälfte aller Guetzli. Zwölfmal soviel wie der, der nur Mehl aufs Blech gestreut hat, dreimal soviel wie die Teigkneter und doppelt soviel wie die Ofenbetreuer. Das geht beim ersten Blech gut. Vielleicht auch noch beim zweiten Blech. Wenn sich aber beim Einen mit der Zeit Säcke mit Guetzli stapeln, während andere nur an einem halben, mit Sabber verschmierten Guetzli herumknabbern, gibts Unfrieden. Dann dauert es höchstens noch ein Blech, bis die einen dem anderen den Teiglöffel in die Fresse hauen. Bevor das geschieht, greift eine vernünftige Kindergärtnerin (in unserem Falle die Gemeinschaft) ein und verhindert grosses Geschrei und ausgestochene Augen, indem sie die Verteilung harmonisiert. In unserem Fall können wir davon ausgehen, dass die Dauer für ein Backblech rund zehn Jahren entspricht. Wir sind jetzt beim vierten Blech angekommen.

In der Schweiz haben wir seit Jahren einen stabilen sozialen Frieden, der nun langsam in Gefahr ist. Noch in den 80ern war das Verhältnis 1:12 in Grossunternehmen selbstverständlich. Die grosse Gier kam erst in den letzten 30 Jahren, als Lohnspirale, die ganz bestimmte Leute anzieht. Leute, die ihre eigene Leistung für so wichtig halten, dass sie sich das 20 bis 100-Fache aus dem Topf nehmen. Nun schauen wir uns die Leistung dieser Verantwortlichen in der Schweiz einmal an: Sie nehmen für sich in Anspruch, neue Arbeitsplätze zu schaffen, das Killerargument schlechthin. Stimmt, manchmal. Aber es sind auch die Leute, die ohne mit der Wimper zu zucken Arbeitplätze abschaffen, sollte der Gewinn (abzüglich ihrer eigenen horrenden Bezüge) nicht wachsen. Wenn mans genau anschaut, ist es sogar so, dass die ganz Grossen in den letzten Jahren weniger Arbeitsplätze anbieten, aber im obersten Kader immer noch höhere Löhne bezahlen. An Menschen, die denken, sie hätten das 100-fache des einfachen Arbeiters auch wirklich verdient. Ich denke, solche Leute brauchen nicht mehr Geld, sondern solide psychologische Betreuung. Die realen Arbeitsplätze schaffen die KMUs, die ihre Guetzli auch vernünftig verteilen.

In der Schweiz besitzt 1 Prozent der Bevölkerung mehr als die restlichen 99 Prozent. Das wird sich auch durch die 1:12-Initiative nicht ändern, so sehr die Juso das auch hofft. Soll es vielleicht auch nicht. Der Ansporn, reich werden zu können, birgt für viele die Motivation zu guter Leistung. Andere bringen ihre gute Leistung, weil sie ihre Arbeit lieben. Wieder andere bringen ihre Leistung, weil sie ihre verfluchten Rechnungen zahlen müssen, die Miete, die Kinderkrippe und sich vielleicht dann vielleicht sogar noch ab und zu einen Kaffee leisten können. Die 1:12-Initiative soll zeigen, dass sich nicht einige Wenige aus der Arbeit Vieler bereichern können. Und dass die Gemeinschaft, wir alle, da auch ein Auge drauf haben. Im Volksverständnis ist das bereits angekommen. So gibt es keine «Geiz ist geil»-Werbung mehr, dafür kann eine Supermarktkette mit der Einführung eines Mindestlohns für ihre Mitarbeiter werben.

Nun, die Gegner bringen dann oft das rein ideologische Argument der Staatsbevormundung. Wir sollen gefälligst den Leuten vertrauen, die so wichtige Entscheidungen in der Wirtschaft treffen. Eigenverantwortung sei gefordert, nicht Gesetze.  Nun ja, schauen wir uns die Wirtschaftsentwicklung in den letzten Jahren an, fällt es schwer, in Leute Vertrauen zu setzen, die sich mit beiden Händen bedienen (Vasella), die unsere Banken an die Wand fahren oder die Verbechern aus anderen Ländern helfen, ihre Kohle in Sicherheit zu bringen. Von den Finanzmarkt-Manipulationen mal ganz abgesehen. Freiheit? Ja, das kommt immer wieder als Argument. Glitzert so schön in Grossbuchstaben. Nur, Freiheit geht immer nur soweit, bis sie Anderen schadet. Und wie die wirtschaftliche Führungselite ihre Freiheit in den letzten Jahren genutzt hat, sehen wir ja an den wirtschafltichen und sozialen Folgen.

Die 1:12-Initiative wird die Gierigsten nicht in die Schranken weisen, die werden einfach kleine Einzelfirmen mit nur einem Angestellten gründen und sich das Geld über Beraterverträge holen. Die 1:12-Initiative wird aber auch nicht die Schweizer Wirtschaft gefährden. Die Abwanderungsdrohungen der Grossen sind eigentlich herzig. Sollen sie doch in die USA oder nach Europa und mit der dort vorhandenen politischen und gesellschaftlichen Infrastruktur arbeiten. Funktioniert super, wie wir in den letzten zwei Jahren mitverfolgen durften. Was das Geschrei wegen ausfallenden Steuern angeht: Kommt das nicht genau von den Leuten, die die Unternehmenssteuerreform II und die dadurch verursachten Steuerausfälle für eine gute Idee hielten? Das ist reine Heuchelei. Diese Leute scheren sich einen Dreck um Staatseinkünfte. Und für Steuern hats noch Platz, keine Angst.

Die 1:12-Initiative ist ein Zeichen, dass wir als bürgerliche Gemeinschaft noch funktionieren, dass wir ein Auge auf die Schwächsten UND die Stärksten haben. Dass unsere Gesellschaft nicht auseinanderbricht. Wer für sich mehr als seinen verdienten Teil abzocken will, soll sich künftig in der Öffentlichkeit mit seinen Tricks zur Umgehung der Gesetze blossstellen müssen. Er soll mit seinen Handlungen in die Welt herausschreien: «Ich bin viel mehr Wert als ihr Pfeifen!»

Mal schauen, wer das dann noch macht.


Die Heilsarmee entliess eine Frau aus leitender Stellung, weil sie eine lesbische Beziehung zu einer Mitarbeiterin hatte. Die Gewerkschaften sind der Meinung, dass die Kündigung missbräuchlich war.

Die Heilskrieger hielten dem entgegen, dass eine leitende Mitarbeiterin die grundlegenden Prinzipien der Organisation mittragen muss. Und diese seien nun mal in der Bibel verankert. So seien aussereheliche Beziehungen bei leitenden Mitarbeitern nicht geduldet, da sie der Bibel widersprächen.

Hm, heisst das nun, dass die Heilsheinis für gleichgeschlechtliche Ehen sind? Und das alles in Ordnung wär, wenn die Frau ihre Geliebte in den Stand der Ehe geleitet hätte? Ich bin mir nicht sicher.

Irgendwie find ichs sowieso  inkonsequent, wie die Soldaten Christis die Bibel auslegen. Immer nur Rosinen picken. Wenn die leitenden Mitarbeiter sich an der Bibel orientieren sollten, hätten sie die Frau nicht entlassen dürfen. Sie hätten sie vor Ort steinigen müssen, da die Bibel bei ausserehelichen Beziehungen keinen Spass versteht. Das hätte Gott gefallen!

Aber sowas macht die Heilsarmee nicht. Vorallem nicht in Zürich, da wir vor kurzer Zeit erst zur Gay-City of Europe gewählt wurden. Von unserer lesbischen Stadtpräsidentin ganz zu schweigen.

Egal, die Heilsheinis haben bisher sicher viel Gutes geleistet. Trotzdem werd ich ihnen keinen Franken mehr in den Suppentopf schmeissen, wenn sie uns um Weihnachten herum wieder mit ihren unsäglichen Liedern quälen. Ich werde mir dann überlegen, ob ich ihnen einen Stein schenken soll, damit sie einen zur Hand haben, wenn sie Gottes Werk tun wollen und ihren Mitarbeitern Gottes Gnade zukommen lassen.


zwei englische ladys am strand.

lady1: „the dogs are soooo cute. and there are loads“ (die hunde sind so süss und so viele!)

lady2: “ ithink they get food from the restaurants. i wonder where they go for a poo…“ (ich glaube die kriegen ihr essen von den kneipen. aber ich frage mich, wo die hinscheissen…)

ich: „ou well, the go up, few 100 meters into the dschungel and hide for having a poo….“ (naja, die gehen ein paar hundert meter rauf in den urwald, wo sie versteckt scheissen…)

so, the ladies are happy about the civilised dogs. (die lady sind zufrieden mit den zivilisierten hunden)

ich lasse meinen blick über den weiten, (beinahe) makellosen strand schweifen, wahrscheinlich das grösste hundeklo der welt….

„wir gehen hoch in den wald, wischen uns den hintern ab und waschen uns danach die pfoten! *schwör*


Jaja, manchmal muss ich die illusionen der jungen zerstoeren. Ein paerchen erkundigte sich bei mir, dem alten erfahrenen reisenden und abenteurer nach einem abgelegenen stradn, so ganz ohne andere touris.

Ich lehnte mich in meinem lehnstuhl zurueck, nahm einen tiefen zug aus meiner pfeife und schaute mir die jungen leute an.

Ich: „jaja. Jaaaja. Ihr wollt am strand voegeln….“

Er: “ aehmn naja, also…“

Sie kichert.

Ich: „ihr muesst wissen, meine kinder, dass sex on the beach ein gefaehrlicher mythos ist….“

Sie schweigen ehrfuerchtig und warten, dass ich fortfahre.

Ich: “ ihr koennt euer strandtuch noch so sorgfaeltig ausbreiten, nach spaetesten einer minute habt ihr panierte teile. Wurst im sandrock.“

Ich nicke weise mit dem kopf.

Ich: „und das ist dann so, als ob ihr schleifpapier voegeln wuerdet. Sein teil kriegt schuerfwunden, und du, mein kleines, wirst soviel sand mitnehemen, dass dein baby, wenn du in ein paar jahren eins hast, mit sand zwischen den nicht vorhandenen zaehnen zur welt kommt. Romantischer scheiss *brummel*.

Sie gingen wieder zurueck in Ihr bungalow.

Und ich hatte wieder erfolgreich zwei touris von meinem geheimstrand ferngehalten


für die thais hier in diesem pärchen-ressort bin ich k0misch. komisch komisch, nicht lustig komisch.

ich passe irgendwie nicht in ihr touri-schema. ich reise alleine, schleppe keine thai-prostituierten an, versuche nicht mit den alleinstehenden frauen anzubändeln und verbringe meine zeit oft am laptop.

während ich texte für mein neues projekt entwerfe, kichere ich vor mich hin, schmunzle beim tagebuchschreiben und recherchiere bilder, die nicht jugendfrei sind.

dazwischen rase ich mit töff und kamera über die insel.

die angestellten hier kennen mich anders.

das letzte mal, als ich hier war, war ich hinter jedem bikini her und hab auch das eine oder andere gekriegt.

damit konnten sie leben. das unterstützten sie sogar. sie wechselten jeden morgen, wenn ich besuch hatte, die bettwäsche, damit späterer besuch sich nicht mit den spuren der vorgängerinnen auseinandersetzen musste.

jetzt machen sich die ressortangestellten sorgen um mich.

heute, beim abendessen, ich wiedermal zufrieden in begleitung meines laptops und meines blackberrys, platzierten sie zwei junge (noch nicht mal 24) mädchen aus deutschland am nebentisch.

als ich noch immer nicht anbiss, zwinkerte mir der kellner verschwörerisch zu. dass er nicht gleich eine obszöne geste mit den fingern machte, wunderte mich.

ich schrieb weiter an meinem zeugs.

dann geht eine der angestellten zu den beiden girls und weisst sie darauf hin, dass ich schweizer sei und auch deutsch spreche.

das wars dann. nun musste ich mir eine stunde lang geschichten über ihren urlaub anhören, mir ihr dämliches gekicher anhören, das sie für kokett hielten und eine völlig unqualifizierte hirnverbrannte einschätzung der situation in bangkok einverleiben.

dazu musste ich charmant bleiben, mit beiden ein wenig flirten und ihnen das gefühl geben, sie hätten einen wunderbaren abend erlebt.

ich will ja nicht meine gastgeber verärgern.

nach zwei stunden entschuldigte ich mich mit kopfschmerzen (hirnerweichung).

versteckt in meinem bungalow wartete ich dann, bis die beiden in die hide away-bar oder in die flipflop-bar oder wohin auch immer solche dinger gehen, verschwunden waren.

jetzt kann ich an meinen texten weiterbasteln….

hat er nicht gemacht, hätt er aber, wenn er die geste gekannt hätte: