Mit ‘boni’ getaggte Beiträge

spielen wir bankenkrise

Veröffentlicht: November 27, 2008 in kultur, medien, Politik, reda
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gefunden bei ordnungspolitik:

Wirtschaft für dummies

Veröffentlicht: November 18, 2008 in kultur, medien, Politik, reda, terror, zürich
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habsch von bela bekommen:

Kreditwirtschaft:

Heidi besitzt eine Bar in der Bieler Innenstadt. Um den Umsatz zu steigern beschliesst sie, die Getränke der treuen Kundschaft, mehrheitlich Alkoholiker ohne Arbeit – aufzuschreiben (ihnen also Kredit zu gewähren). Das spricht sich herum und dadurch drängen sich immer mehr Kunden in Heidi’s Bar. Da die Kunden sich um die Bezahlung vorerst keine Sorgen machen müssen, verteuert Heidi die Preise für Wein und Bier, die meistkonsumierten Getränke, und erhöht damit massiv ihren Umsatz.

Der junge und dynamische Kundenberater der lokalen Bank sieht in diesen Kundenschulden wertvolle künftige Guthaben und erhöht die Kreditlinie von Heidi. Er macht sich keine grossen Sorgen, er hat ja die Schulden der Alkoholiker als Deckung.

Am Sitz der Bank transformieren top ausgewiesene Banker diese Kundenguthaben in SUFFBOND, ALKBOND und KOTZBOND um. Diese Papiere werden dann weltweit gehandelt. Niemand versteht zwar, was die Abkürzungen bedeuten und wie sie garantiert werden. Da die Kurse aber steigen, werden die Papiere ein Renner.

Eines Tages und obwohl die Kurse immer noch steigen, stellt ein Risk Manager (inzwischen selbstverständlich entlassen. Begründung: er war zu negativ) der Bank fest, dass man die Schulden der Alkis von Heidi’s Bar langsam einfordern sollte. Die können aber nicht zahlen. Heidi kann ihren Kreditverpflichtungen nicht nachkommen und macht Konkurs. SUFFBOND und ALKBOND verlieren 95%, KOTZBOND hält sich besser und stabilisiert sich nach einem Verlust von 80%.

Die Lieferanten hatten Heidi’s Bar längere Zahlungsfristen gewährt und zudem in die Papiere investiert: der Weinlieferant geht Konkurs, der Bierliererant wird von einem Konkurrenten übernommen. Die Bank wird durch den Kanton gerettet.

Disclaimer: frei erfundenes Beispiel zu Schulungszwecke, Ähnlichkeiten mit eventuell wahren Gegenbenheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

freisinnige ethik

Veröffentlicht: November 13, 2008 in bildung, kultur, medien, Politik, reda, sinn, terror, zürich
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Am Montag teilte die UBS mit, dass Rainer-Marc Frey – seit Oktober neues UBS-Verwaltungsratsmitglied – UBS-Aktien im Wert von 17,7 Millionen Franken verkauft hatte.

naja, denkt sich der banker, ich verkaufe meine aktien, bevor sie futsch sind. übrigens auch eine entschuldigung für UBS-manager, die boni-aktien nicht zurück zu geben: die sind sowieso bald nix mehr wert.

jetzt, da die banken wanken kennt der freisinn nur  neoliberale hilfsmittel:

„Wir entlassen die leute, BEVOR es unserer firma schlecht geht, damit wir dann nicht überraschend mit den kündigungen kommen.“

und

„Wir wollen weniger steuern und weniger staat. nur gerade soviel staat, dass unsre milliardenverluste gedeckt werden können.“

„ach, und irgendwer muss sich um die faulen arbeitslosen penner kümmern.“

da lob ich mir die facebook-DADA-gruppe, die in der alten börse geld verbrennen will:

(bild klicken, du depp 🙂

geld