Mit ‘flirten’ getaggte Beiträge


gestern im pier west beobachtete ich ein junges mädchen, so um die 22. sie ist wunderschön, nur grosse augen, volle lippen, zarte glieder und ein bikini, der gerade genug bedeckt. sie sitzt alleine an einem tischchen, buch auf dem schoss und latte macchiato in der hand.

etwa drei meter entfernt liegt ein junger adonis, vielleicht zwanzig, ihr wisst schon, bauchmuskeln, originell tätowiert, badehosen, die er sich auf einer seiner abenteuer-reisen gekauft hat.

er hat sie gesehen, sie hat ihn gesehen. er sucht immer wieder ihren blick. sie zuckt jedesmal zurück, wenn sich ihre blicke treffen.

er steht irgendwann auf, und holt sich einen aschenbecher. als er an ihr vorbeigeht, sieht man ihm an, wie nervös und angespannt er ist.

irgendwann schafft ers dann, sie anzusprechen. keine ahnung,was er fragt, wahrscheinlich etwas ganz banales, nettes.

sie erstarrt. sie sagt ein wort. nuschelt es irgendwie in sich hinein.

er steht noch etwas rum, sucht vielleicht nach weiteren worten, die auf dem weg zu ihm zu boden fielen. irgendwann kommt er sich noch idiotischer vor und beendet die peinliche situation, indem er sich wieder auf sein tuch setzt.

aber an ihrem gesicht kann man jetzt ablesen, wie sehr sie sich gerade selbst verflucht. ab dem augenblick, in dem er sie angesprochen hat, konnte sie sich vor angst nicht mehr rühren. sie wollte souverän sein, aber ihr kamen keine passenden worte in den sinn. ihr schlug bis zum hals. sie denkt, sie habe sich zur idiotin gemacht.

sie wünscht sich eine zweite chance. sie hasst sich gerade ausgiebigst und schämt sich, weil sie annimmt, er halte sie für eine geistig behinderte spastikerin.

er sitzt da und denkt eigentlich nur, wie peinlich es ist, den ganzen mut aufzubringen und dann so cool mit einem wort abserviert zu werden. in zukunft wird er sich zurückhalten. immer diese arroganten chicks.

tja. er sollte vielleicht noch einen versuch starten.

als ich gehe, überlasse ich ihm mein liegebett. wenn er sich da hinlegt, müssen die beiden sich ins gesicht sehen.

höhöhö.


bei ronorp und anderen stadtforen kommt immer wieder das thema der arroganten zürcherinnen auf. das ist doch voll schwachsinn. es ist nur so, dass die männer eben nicht den schlüssel zu den herzen der zürcherinnen haben. hier ein satz dietriche:

die züri-schickimicki-griite

die schickimicki-schnitte denkt, ein cartier-feuerzeug sei ein statussymbol und sie raucht extra dünne zigaretten. Sie ist zwischen 30 und 45, hat zwei kinder und muss ihre ganze arbeitskraft dafür aufwenden, die spuren ihrer schwangerschaften im gym in schach zu halten. den rest der zeit verbringt sie beim liften, fettabsaugen oder bei ihrem permanent makeuper. anzutreffen im terrasse und im totos. erkennungszeichen: tasche von Hermès

der schlüssel: eine werbeagentur, ein SUV, möglichst von BMW und als anmachspruch „kommst du zum heliskiing nach st moritz?“

die zürcher party-maus

die zürcher partymaus ist meistens mit riesen-pupillen im kaufleuten oder im st germain unterwegs. wenn du nicht carl heisst, behandelt sie dich mit fortgeschrittener arroganz. sie ist tänzerin/schauspielerin, kauft ihre spärlichen klamotten in london. sie tanzt wie in einer tittenbar, mags aber nicht, von irgendwem (dir) angeflirtet zu werden. sie stürzt sich mit vorliebe vor usgang.ch oder tillate.ch-fotografen. noch lieber als carl mag sie rockstars.

der schlüssel: ein sack voll koks oder pillen, BMW-cabrio und eine arroganz, die ihre eigene um gut zwei drittel übersteigt. anmachspruch: „ich bin carl und mein teil ist XXXXX cm lang“ oder „lets go to LA, babes“.

die chreis 4-szene-griite

sie ist im longstreet, im xenix oder in der bäcki anzutreffen. sie raucht american spirit oder parisienne. gekleidet meist in ein grossgemustertes irgendwas. natürlich war sie irgendwo in der dritten welt, nicht auf urlaub, sondern am reisen! und ganz bestimmt hat sie irgendein tattoo oder ein farbiges irgendwas zum umbinden oder anziehen von da mitgebracht. es gibt sie als solo-ausgabe oder als alleinerziehende.

der schlüssel: ein rennvelo oder ein damenfahrrad, ein sechs-tagebart, ein kreatives projekt und ein psychisches problem machen dich für diese griite attraktiv. anmachspruch: „chunnsch mit uf kambotscha, so streetwörk und kunscht“ oder “ i mim atelier hätts no e fläsche wiisse“

die zugewanderte

als zugewanderte zählen alle, die weniger als zwei jahre in der stadt leben oder nur hier arbeiten, aber im aargau wohnen. sie sind meist offen, symphatisch und ein wenig leicht zu schockieren. sie fühlen sich meist ein wenig gehemmt, wenn sie auf eine richtige züri-schnurre treffen, sind aber immer sehr liebenswert. bei den deutschen gelten nur die als zugewandert, die nicht die oberen drei kategorien täuschend echt imitieren können.

der schlüssel: ein freundlicher blick, ein nettes kompliment. vielleicht sogar ein kleines gespräch über alltägliches. ganz normales zeugs. anmachspruch: „hast du lust auf einen kaffee?“

so, damit kommt ihr weiter 😀

partygriiten:
gucken? ja. ficken? nein (ausser du heisst carl)
partygriiten