Mit ‘medien’ getaggte Beiträge


eReader und iPad sind die zukunft des printjournalismus!

ich schwör!

wer will schon unpraktische faltbare papierzeitungen in die tasche stecken, wenn ALLE lieber ein iPad herumtragen? weil iPads können alles, was ein iPhone kann, sind aber VIEL GRÖSSER.

der boom wird die printblätter erfassen und wie im sturm an die spitzen des marktes tragen! ganz unkompliziert kann man sich die tageszeitung runterladen, sobald die telecom-firmen genug bandbreite bereitstellen!

die meisten leser lesen sowieso LIEBER AM BILDSCHIRM! und man kann sogar bewegtbild (journi-wort des jahres) zeigen! fast wie mein handy, NUR GRÖSSER!

der siegeszug der iPads&Co ist nicht mehr aufzuhalten! bald müssen sich penner mit iPad zudecken, weil keine zeitungen mehr rumliegen! und auch da ein fortschritt! dank betriebshitze geben iPads viel wärmer als zeitungen…

und damit nicht genug! sobald wasserfeste iPads auf dem markt sind, können marktleute sogar FISCHE drin einpacken!

und wer nicht dran glaubt ist voll web 1.0 und sowieso ein miesepeter und zukunftsfeind!

viel wärmer als zeitungen und fünfmal so gross wie ein handy:

Revolution!

Veröffentlicht: Januar 13, 2010 in böse, bildung, klugscheiss, kultur, leben, Politik, reda, sinn, stil, terror, zürich
Schlagwörter:

hab grad eine aufmüpfige anwandlung:


ein wirkliches gefuehl fuer orientalische naechte kann einem wohl nur eine vollmondnacht auf dem dach einer alten maurischen kaserne in einer ehemaligen bastionsstadt am atlantischen ozean vermitteln. vor mir die hafenmauer mit den alten kanonen, die im mondlicht glitzern, hinter mir der atlas, der sich majestaetisch in den himmel erhebt und ueber mir die doofen moeven, die im zarten mondenschein auf meine trocknende waesche kacken. ach, 1001 nacht….

hier in marokko waer das land der offroader. denn selbst mitten auf der strasse hat man das gefuehl, off road zu sein. die schlagloecher haben die groesse des bodensees und an den seiten sind aussichtsplattformen eingerichtet, von denen man auf den grund der loecher sehen kann. gegen bakschisch natuerlich. trotzdem fahren in ganz marokko weniger menschen einen SUV oder offroader als im seefeld. nicht, weil sie ihn sich nicht leisten koennten, sondern weil ein ganz normaler PKW den herausforderungen auch gewachsen ist. wenn sie denn geld verschwenden wollen, kaufen sie sich einen bmw roadster…

die gruene partei marokkos ist uebrigens hier die braune partei, da hier die umwelt und die natur eher in sandtoenen stattfindet. sie machen sich fuer die erhaltung der sahara stark und holzen baeume ab, die irgendwelche hippies, in unkenntnis der oekologischen verhaeltnisse, zur eingrenzung der wueste gepflanzt haben.

ach ja, dann ist da noch die sache mit den ambulanzen. wenn in marrakesch oder essaouira ein krankenwagen mit blaulicht vorfaehrt, kannst du dich drauf verlassen; dass ein touri krank ist. fuer die einheimischen gibts nur eselskarren. und da jede menge franzoesischer rentner ihre letzte reise in der hitze marokkos antreten (fettes essen, hitze und herzprobleme vertragen sich nicht), nehm ich an, dass sie hier auch ein besonders kuehles plaetzchen fuer die touristen haben, die im frachtraum der flugzeuge den heimweg antreten. ich werds schon noch ausfindig machen…

bald mehr

schweizer pass

Veröffentlicht: August 12, 2008 in erlebnisse, geschichten, kultur, medien, Politik, reda, reise, stil, terror, zürich
Schlagwörter:, ,

ja, entgegen aller anderslautenden vermutungen hab ich einen schweizer pass. ich hätte lieber einen zürcher pass, aber den gibts leider nicht. und es gibt jede menge leute (gell, winkelried), die mir den schweizer pass gerne wegnehmen würden. aber ich hab ihn eben länger als die meisten, und das liegt an meinem alter.

also, nächste woche fliege ich nach ungarn. und gestern hab ich festgestellt, dass mein pass bereits abgelaufen ist, und sowas wie ne ID hab ich nicht.

ich ruf also auf dem kreisbüro an:

ich: ich hätte gerne gewusst, wie lange es dauert, einen pass zu bekommen.

sie: (eine schweizerin der französischen art, ich tippe auf genf): bitte buchstabieren sie doch ihren namen.

ich: ? ok. E-L-A-R-B……

sie: ach das tut mir leid, aber sie müssen sich bei ihrem konsulat melden.

ich: ??? nein, ich brauche eine passempfehlung, muss ihn dann bestellen. einen schweizer pass

sie: entschuldigt sich dann noch eine million mal und weist darauf hin, dass ich für die USA einen biometrischen pass brauche. aber ich will nach ungarn. nicht in die USA, nicht mal für einen zwischenstopp.

es wird wohl noch eine weile dauern, bis schweizer mit arabischem namen alltag sind. naja, es gibt schlimmeres. 🙂

als ich dann auf dem kreisbüro vorbeischaue, ist alles ganz anders. die dame am schalter ist ungemein freundlich, weist mich auf sonderangebote hin (wenn sie gleich noch die ID nehmen, geben wir rabatt!).

sie fragt nach meinem beruf, und ich gebe „journalist“ an.

sie zieht eine augenbraue hoch und fragt: „freiberuflich?“

was ungefähr heisst:  jeder arbeitslose penner mit etwas fantasie gibt sich als journalist aus.

ich: nein, ich arbeite für XXXXX

dann grinst sie, klebt einen zettel auf meinen antrag, wo „dringend, journalist“ draufsteht und schickt ihn gleich ab.

ich mag die dame.

es liegt nie an den institutionen, es liegt immer an den menschen.

journalisten haben an manchen orten noch immer ein gutes image: