Mit ‘obama’ getaggte Beiträge

every time

Veröffentlicht: November 26, 2008 in Satire
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every time obama leaves the white house there is a black out

höhöhö

Obama: sex & politics

Veröffentlicht: November 5, 2008 in bildung, klugscheiss, kultur, medien, Politik, reda, sex, terror, wahlen
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obama ist der neue president. und er hat seine wahl seinem charisma und seinem sexappeal zu verdanken. hundertausende weis(s)er frauen haben für ihn gestimmt.

damit ist er in der bredoullie: genau wie andere junge charismatische demokraten (clinton, J:F:K:) muss er höllisch aufpassen, dass er seinen lümmel nur da hinsteckt, wo er von der kirche abgesegnet ist. und da er ein mann ist, muss er jemanden dafür anstellen, der auf ihn und seine moral achtet. am besten wärs, wenn seine frau einfach nie von seiner seite weicht.

zwei dinge können dem angekündigten wandel ein ende bereiten: baracks libido und ein gezielter anschlag auf den ersten schwarzen (hm, hellbraunen) US-präsidenten.

drücken wir ihm die daumen, dass er wirklich mehr verändern kann als nur das image des präsidentenamtes.

live-blogging aus der wahlnacht

Veröffentlicht: November 4, 2008 in bildung, kultur, leben, medien, Politik, reda, sinn, stil, wahlen
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……*schnarch*einkuschel*……….*umdreh*schnarch*……..*unverständliches gemurmel*…*spotzl*……*neu einkuschel*….*weiterschnarch*

die bilder aus der wahlnacht:

darkroom1

palin for president!

Veröffentlicht: November 4, 2008 in böse, bildung, kultur, medien, Politik, terror, wahlen
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wir (ich) wünschen uns einen wahlsieg für McCain. natürlich wollen wir dann, dass der herr kriegsveteran den löffel abgibt und Missus Hockey-Bum Palin ins amt kommt.

ab da hätte die internationale presse für vier jahre keine probleme mehr, geschichten zu finden. klar, die USA würde noch schneller den bachab gehen, aber sicherlich mit viel mehr gelächter als ohne palin.

 

wird obama president, wird er wohl die ersten vier jahre nicht überleben. dafür eignet er sich viel zu sehr als märtyrer…

wir vergessen, dass auch obama ein ami ist. das heisst, sobald er im amt ist, wird er sich der rüstungindustrie, der ölindustrie und den christlichen fundamentalisten beugen. vom augenblick der wahl herrscht die angst, nicht wiedergewählt zu werden.

und noch was: kein ami wird präsident, ohne die unterstützung der industrie. obama ist intelligent und charmant, aber er wird am ende auch nur ein US-präsident sein…


es gibt immer wieder zeiten, von denen man im nachhhinein sagt, es wären historische wendepunkte. gerade jetzt befinden wir uns an einem solchen.

jetzt wird in der europäischen wahrnehmung die welt wieder moralisch aufgeteilt. in den letzten zehn jahren wars einfach. die drei grossmächte china, russland und die usa waren aus der sicht der festlandeuropäer alle moralisch debil. die amis hatten ihr gemetzel im irak, die chinesen foltern tibetische mönche und die russen massakrierten ihre kleinen nachbarn wie die tschetschenen.

jetzt spielen die russen die pausenplatzrowdies und die chinesen machen auf kapitalistische musterschüler. wir stehen am anfang eines kalten krieges. und sollte john mccain amerikanischer präsident werden, wird es wohl einfach dabei bleiben, und europa wird irgendwo dazwischen stehen.

heisst der neue US-präsident aber obama, wird sich westeuropa politisch wieder sehr nahe an die amis kuscheln. als erster schwarzer präsident und demokrat bringt obama die mediale moralische autorität mit, die es europa ermöglicht, zu wählen. wir wollen auf der seite des neuen JFK stehen. wir lieben charismatische führer, vorallem, wenn er noch die aura des noblen gutmenschen hat.

die welt würde wieder einfach. in letzter zeit war uns bewusst, dass wir nur die wahl zwischen den grossen und den kleinen idioten hatten. mit obama wird die wahrnehmung der welt wieder in gut und böse aufgeteilt.

wenn georgie bush von der „allianz der freiheit“ und der „achse des bösen“ sprach, haben wir ihn ausgelacht. aber werden wir das auch tun, wenn obama uns mit besseren worten den gleichen scheiss verkaufen will? auf die russen fallen wir sowieso nie rein. die sind einfach zu schlechte verkäufer. die haben nie nach marktwirtschaftlichen, werbetechnischen prinzipien politik machen müssen. die haben immer mit muskeln politisiert.

was uns bleibt, ist, auf den kleinen franzosen zu hoffen. sarkozy hat genug charisma (auch wenn er sich oft lächerlich macht) um in europa ein gegengewicht zu schaffen. und angela merkel hat zum glück ein händchen dafür, das beste für deutschland im auge zu behalten. wenigstens bisher.

wer mir jetzt sagen will, dass es mehr um realpolitik geht, als um persönlichkeiten, hat überhaupt nichts begriffen. ein netter, cooler und charmanter führer kann uns jeden scheiss verkaufen, wenn ers richtig formuliert. weil das volk politik mit dem herzen und nicht mit dem hirn macht. und unsere politiker werden alles tun, um unsere herzen zufriedenzustellen, garantiert das doch die wiederwahl…

früher war alles einfacher.

„geh doch nach moskau, wenns dir hier nicht gefällt“

souvenir aus Ungarn: