Mit ‘porno’ getaggte Beiträge


der supersingle, miss freizeit-vamp und ich sitzen beim kaffee.

er (zu mir): „deine porno-theorien gehen mir sowas von auf den sack!“

ich: „?“

er: „frauen schauen jetz auch pornos, das versaut einem den ganzen spass!“

sie: „wieso, ich schau gerne ab und zu einen ästhetischen porno! da hol ich mir auch ideen.

er: „eeeben. wenn du so lebst wie ich, mit wechselnden bettpartnerinnen, ist das ungeheuer anstrengend. jede will dir gleich beim ersten mal beweisen, wie sexuell befreit sie ist.

alle praktiken, rauf und runter, hier hinspritzen, da reinstecken, leistung, als ob eine kamera mitdrehem würde. und das beim ersten mal. dabei amchts ihnen noch nicht mal spass. es gibt sogar solche, die ihren ekel überwinden, nur um mir zu zeigen, dass sie nicht prüde sind. das ist doch schwachsinn.“

sie: „erst wollt ihr sexuell offene frauen, und wenn wir uns dann benühen, ists auch nicht recht!“

ich „…“

er: „genau! „bemühen“ ist das stichwort. entweder es macht spass, oder man lässt es bleiben. wenn mir eine eins bläst und ich schon dem zucken an ihrem hals ansehe, wieviel überwindung hinter dem falschen stöhnen steckt, verteilt sich mein blut ganz schnell wieder im rest des körpers.

oder analsex beim ersten mal. das ist doch was intimes und man muss sich erst ein wenig kennen, um zu wissen, ob der andere sowas mag, tz.

sie: „du bist einfach ein langweiler…“

(das hatte er wohl noch nie gehört)

er: „ha! wenn man beim ersten mal gleich an die grenzen geht, was bleibt dann fürs zweite mal? wo bleibt die steigerung? wahrscheinlich rollenspiele! sie kreuzt gleich mit einem koffer für SM-spiele auf. ans dritte mal will ich gar nicht denken. es muss ja nicht gleich die missionarsstellung sein, aber lasst uns männern doch ein wenig zeit, uns körperlich auf euch einzulassen. wo bleibt sonst der genuss?“

ich nehme einen schluck kaffee…

beim zweiten mal….:

pornographie macht bessere menschen

Veröffentlicht: März 13, 2010 in bildung, blogging, kultur, leben, Politik, reda, sex, sinn, stil
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ich habs ja schon immer gesagt, pornos sind super. jetzt ist es aber offiziell und wissenschaftlich bewiesen.

das wissenschaftsmagazin „the scientist“ (kein füdliblatt, hier publizieren die besten hirne der welt!) veröffentlichte eine studie, die einen zusammenhang zwischen mehr pornographie und dem rückgang der sexualverbrechen herstellt.

kaum zu glauben, bei den ganzen schlagzeilen über sexuelle übergriffe bei jugendlichen. ist aber eine reine frage der mathematik.

verurteilte sexualstraftäter kamen durchschnittlich später in ihrem leben mit pornographie in berührung als männer, die keine sexualstraftat verübten.

in den industrienationen geht die zahl der vergewaltigungen im verhältnis zur bevölkerung in den letzten jahrzehnten stetig zurück. länder, in denen mehr pornographische darstellungen freigegeben sind, haben weniger vergewaltigungen als solche mit restriktiver sexualpolitik.

männer, die früh mit hardcore-pornos konfrontiert wurden, haben ein toleranteres oder neutrales verhältnis zum anderen geschlecht.

der mythos, pornos fördern gewalt oder frauenverachtendes verhalten ist damit widerlegt.

das sag nicht ich, das sagen diverse studien. die oben verlinkte ist nur eine davon.

tun wir also was für das friedliche zusammenleben der menschen und posten hier einen link nur für erwachsene:

voll porno (aufs bild klicken):

wieder mal sexismus

Veröffentlicht: Januar 20, 2010 in beziehung, bildung, gender, geschichten, kultur, leben, liebe, reda, single, sinn, stil, terror
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ja, ich hab ein neues pinup-album. und ja, die frauen, die ricky carralero zeichnet, haben wenig von den normalen frauen, mit denen ich täglich zu tun hab (mit ein oder zwei ausnahmen 😀 ).

und ja, ich musste schon 4 1/2 minuten nach dem bild-upload auf facebook den vorwurf hören, ich sei ein sexist.

ja, habsch ja schonmal zugegeben.

aber was daran schecht ist, hab ich noch immer nicht begriffen.

„du entwertest die frau an sich!“ (an sich? ich kenne keine Frau Ansich. ich entwerte höchstens ein stück papier oder ein foto, und dass auch nur, wenn ich kein taschentuch hab!)

„kunststück lassen sich alle frauen operieren oder werden magersüchtig, wenn du solche bilder geil findest!“

hm. eine etwas verquere logik.

dann müsste ich ja auch leute dauernd leute niederschiessen, wies die filmhelden tun, für die viele frauen schwärmen. nur um sexy zu sein.

ich vergleiche mich ja auch nicht mit johnny depp in seinen filmrollen (weil der einfach den kürzeren ziehen würde und das unfair wär). das wär irgendwie realitätsfern.

aber im ernst. wenn eine frau oder ein mann sich von etwas anderem unter druck setzen lässt, als von seinen eigenen vorstellungen, sollte er oder sie zum therapeuten. naja, auch sonst täts nicht schlecht.

ich bin sexist, weil ich das angenehme prickeln, dass reale oder künstliche erotik in mir auslöst, geniesse. ich bin auch ein wenig voyeur, weil ich dinge betrachte und sie in meinem kopf zu neuen szenen zusammensetze. früher nannte man das fantasie…

ich entwerte keine frau, indem ich pornographie konsumiere oder mir rickys bilder an die wand hänge. ich entwerte eine frau dann, wenn ich sie scheisse behandle. was ich tunlichst vermeide, weils scheisse ist

wenn sich frauen nur als „sexobjekt“ wahrgenommen fühlen, hat das vielleicht damit zu tun, dass sie ihre erotische seite nicht integriert haben.

ich mag es auf jedenfall, wenn mich jemand sexy findet. und ich käme nie auf die idee, dass ich darauf reduziert werde. weil ich eben auch andere seiten habe. wenn die niemand wahrnimmt, ist das dann deren problem.

oder, um es mit der werbekampagne der VBZ zu sagen:

ich bin auch…

ein sexobjekt.

Ricky hats drauf 🙂