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pornographie macht bessere menschen

Veröffentlicht: März 13, 2010 in bildung, blogging, kultur, leben, Politik, reda, sex, sinn, stil
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ich habs ja schon immer gesagt, pornos sind super. jetzt ist es aber offiziell und wissenschaftlich bewiesen.

das wissenschaftsmagazin „the scientist“ (kein füdliblatt, hier publizieren die besten hirne der welt!) veröffentlichte eine studie, die einen zusammenhang zwischen mehr pornographie und dem rückgang der sexualverbrechen herstellt.

kaum zu glauben, bei den ganzen schlagzeilen über sexuelle übergriffe bei jugendlichen. ist aber eine reine frage der mathematik.

verurteilte sexualstraftäter kamen durchschnittlich später in ihrem leben mit pornographie in berührung als männer, die keine sexualstraftat verübten.

in den industrienationen geht die zahl der vergewaltigungen im verhältnis zur bevölkerung in den letzten jahrzehnten stetig zurück. länder, in denen mehr pornographische darstellungen freigegeben sind, haben weniger vergewaltigungen als solche mit restriktiver sexualpolitik.

männer, die früh mit hardcore-pornos konfrontiert wurden, haben ein toleranteres oder neutrales verhältnis zum anderen geschlecht.

der mythos, pornos fördern gewalt oder frauenverachtendes verhalten ist damit widerlegt.

das sag nicht ich, das sagen diverse studien. die oben verlinkte ist nur eine davon.

tun wir also was für das friedliche zusammenleben der menschen und posten hier einen link nur für erwachsene:

voll porno (aufs bild klicken):


ich war gestern mal wieder an einem zürcher-szeneanlass. ihr wisst schon, so voll kuul, mit grossen sonnenbrillen und farbigen kleidern von kleinen urbanen designern (oder warens kleine kleider von farbigen urbanen designern?).

egal. da gabs einen stand, der reizwäsche verkaufte, einen weiteren, der mit dem chic der 60er jahre pornographie spielte.

wenn mich was zum würgen bringt, dann ist es, wenn kunst mit pornographie oder der drogenszene kokettiert. natürlich sonnt sich der städtische szeni gerne im licht der halbwelt. sollte aber eine drogensüchtige prostiuierte in sein stiegenhaus kotzen, ist es aus mit der anbiederung.

zudem, pornographie ist keine kunst, sondern eines der ältesten konsumgütern. da gehts nicht um botschaft oder befreiung. da gehts darum, schmuddelige dinge anzuschauen, die man selber gerne tun würde, für die man sich aber eigentlich schämt. pornograhie hat mit säften, genitalen grossaufnahmen und ins gesicht spritzen zu tun.

kunst hat nichts mit pornographie zu tun, weil kunst auf den geist zielt, pornos aber auf die libido. pornographie ist eine selbstbefriedungshilfe, keine ausdrucksform. 

kaputte freaks wie helmut newton, die versuchen mit faschistischer kälte modefotographie in die nähe von porn zu rücken, schaffen zwar eine eigene ästhetik, aber keine lust… auch filme über drogen (von christiane f. bis zu trainspotting) vermitteln immer nur eine plakative gruselwelt. oder so schönscheiss wie pretty woman oder striptease…

pornographie ist sicher keine kunst. wenn schon, dann ist kunst manchmal pornographie…

helmut newton: zu kalt um heiss zu werden:
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