Mit ‘ubs’ getaggte Beiträge

neulich am paradeplatz

Veröffentlicht: Dezember 15, 2008 in bildung, geschichten, kultur, stil, zürich
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neulich am paradeplatz

sie: wahrscheinlich verliere ich den meinen job bei der Credit suisse

er: komm doch zu uns. wir bei der UBS haben jetzt wieder etwas geld.

sie: stimmt. ich wollte schon immer mal für eine Non-Profit-Organisation arbeiten.

er: du meintest sicher eine NGO, eine Non-Governmental Organization, das sind wir aber leider nicht mehr.

kein kunde der UBS

Veröffentlicht: Dezember 13, 2008 in bildung, klugscheiss, kultur, medien, Politik, reda, sinn, stil
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„Ich bin kein kunde der UBS, ich verbrenne mein geld lieber selber“

sogar in amerika, in der heimat des verantwortungslosen wildwestkapitalismus, schaffen sie es, keine milliarden ohne auflagen zu verschenken. eine so ehemals so mächtige und prestigeträchtige sparte wie die auto-industrie bekommt nicht einfach geld zum spielen.

wir schweizer sind da ganz anders. ich dachte, die DADA-aktion bei der alten börse, wo sich leute getroffen haben, um bargeld zu verbrennen, sei so eine art satire.

leider nein. geld in einen reisswolf zu stopfen, ohne auch nur die vernichtungsgeschwindigkeit kontrollieren zu WOLLEN, ist wirtschaftspolitik a la bern. im parlament hört sich das so an:

„wir wollen nur soviel staat wie nötig, aber so wenig wie möglich“,  zitat eines FDP-Vertreters.

klartext: „wir wollen nur soviel staat wie nötig (ist, um unsere scheisse auszubaden), aber so wenig wie möglich (, damit auch niemand die macht hat, unsere gewinne zu schmälern)“

und unsere politiker:

„wir vertrauen in die schweizer wirtschaft. dass die UBS gerade ein vermögen in der höhe des Bruttosozialprodukts von dänemark vernichtet hat, ist ein bedauerliches missgeschick. das kann jedem passieren. seien wir doch ehrlich, jeder von uns hat doch schon ein oder zwei milliarden in den sand gesetzt.“

spielen wir bankenkrise

Veröffentlicht: November 27, 2008 in kultur, medien, Politik, reda
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gefunden bei ordnungspolitik:

freisinnige ethik

Veröffentlicht: November 13, 2008 in bildung, kultur, medien, Politik, reda, sinn, terror, zürich
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Am Montag teilte die UBS mit, dass Rainer-Marc Frey – seit Oktober neues UBS-Verwaltungsratsmitglied – UBS-Aktien im Wert von 17,7 Millionen Franken verkauft hatte.

naja, denkt sich der banker, ich verkaufe meine aktien, bevor sie futsch sind. übrigens auch eine entschuldigung für UBS-manager, die boni-aktien nicht zurück zu geben: die sind sowieso bald nix mehr wert.

jetzt, da die banken wanken kennt der freisinn nur  neoliberale hilfsmittel:

„Wir entlassen die leute, BEVOR es unserer firma schlecht geht, damit wir dann nicht überraschend mit den kündigungen kommen.“

und

„Wir wollen weniger steuern und weniger staat. nur gerade soviel staat, dass unsre milliardenverluste gedeckt werden können.“

„ach, und irgendwer muss sich um die faulen arbeitslosen penner kümmern.“

da lob ich mir die facebook-DADA-gruppe, die in der alten börse geld verbrennen will:

(bild klicken, du depp 🙂

geld