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tuktuk-race

Veröffentlicht: Februar 3, 2009 in erlebnisse, kultur, leben, reda, reise, stil, terror
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es gibt leute, die behaupten, bangkok waehrend der rush hour sei toedlich. was fuer schwaetzer. waehrend der rush hour ist bangkok geradezu gemuetlich.

ich bin nach sechzehn stunden reise morgens um viertel vor fuenf am bahnhof in bangkok angekommen und hab mir ein tuktuk zu meinem hotel geleistet.

nun, morgens um fuenf sind die strassen selbst in bangkok beinahe leer, es sind nur tuktuks und taxis unterwegs. was dazu fuehrt, dass testosteron gesteuerte, mit redbull hochfrisierte, achzehnjaehrige kamikaze-tuktukfahrer genug platz haben, um sich rennen zu liefern.

tuktuk sind eigentlich dreiraedrig, aber ich glaube auf der ganzen fahrt hatten wir nie mehr als zwei raeder auf dem boden. ich haette mich ja ueber den fahrstil beschwert, aber ich war vom beschleunigungsdruck erst ohnmaechtig, und danach konnte ich mein gesicht nicht mehr bewegen.

kleiner tipp: nie etwas aus dem tuktuk haengen lassen (fuesse, haende, kopf etc), weil die fahrer ihre kurven und uebrholmanoever auf den milimeter berechnen. so wird der lack nicht angekratzt, aber alles was darueber vorsteht, bleibt irgendwo haengen und wird abrasiert.

naja, mein leben ist an mir vorbeigezogen, leider reichte das nicht fuer die ganze fahrt, so kriegte ich noch ein making of und die besten szenen aus meinem leben als zugabe, bis wir endlich an der soi rambuttri ankamen.

und wieder haette ich mich beschwert, aber diesmal haette ich mir wohl gleich vor die fuesse gekotzt, wenn ich den mund geoeffnet haette…

so wird der tuktukfahrer nie erfahren, dass er mich innerhalb von fuenfzehn minuten in einen tiefglaeubigen menschen verwandelt hat….

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