für männer

Veröffentlicht: Juni 26, 2008 in erlebnisse, gender, liebe, reda, sex, single, stil

immer mal wieder muss ich mir irgendwelchen unsinn über den g-punkt bei frauen anhören. heute wieder in einer gratiszeitung…

nun, ich will mal ein wenig aufklärung betreiben: der g-punkt ist kein punkt, sondern umschreibt die innenseite des schambeins. die haut da ist ein wenig empfindlicher. und die evolution hat das nicht dafür eingerichtet, das doofe kolumnisten (oder blogger;)) sich mit sexthemen profilieren können, sondern um geburten zu erleichtern.

wenn nämlich bei der geburt der kopf des babys an die inneseite des schambeins drückt, werden nach einer gewissen stimulation endorphine (körpereigene drogen, schmerzlindernd und euphorisierend) ausgeschüttet. zudem werden drüsen animiert, die vaginalflüssigkeit abgeben, um das rutschen zu erleichtern. natürlich kann man(n) das auch beim sex berücksichtigen.

halt, ihr idioten, kommt zurück! natürlich macht es überhaupt keinen sinn, sich jetzt gleich wie die schlange auf die maus zu stürzen. ihr mögt es ja sicher auch nicht, wenn ihr an der eichel empfinglich seid, und man die dann mit dem holzhammer bearbeitet. es ist einfach gut zu wissen, dass diese gegend sanft stimuliert werden kann…

so, vielleicht sollte ich wirklich eine sexkolumne schreiben.

Kommentare
  1. acqua sagt:

    Die Gratiszeitungen sollten dich öfters zu Rate ziehen, finde ich.

  2. Mme Lila sagt:

    Wer den g punkt findet und zärtlich behandelt, darf bleiben. die ganze nacht.
    wenn dann noch das finden des y komma dazu kommen und der f bindestrich….der bekommt am nächsten morgen noch einen espresso .

  3. redder sagt:

    naja, madame lila, es gibt einen grund, weshalb der post „für männer“ heisst. ein bisschen anatomie kann nicht schaden. das übliche gespräch über sex bei einem paar lautet etwa so:

    “ was hast du denn gerne? wo magst du es, und was magst du nicht?“
    „es ist wunderbar, wie es ist. du bist ein hervrragender lover. und du weisst genau, was ich mag“

    sowas hilft vielleicht dem ego des mannes, aber sicher nicht der erotik in der beziehung. wenns bei dir anders ist, sei dankbar. zudem ist alles anatomische wissen ohne leidenschaft, zärtlichkeit und humor total nebensächlich.

    orgasmen lassen sich nicht erzwingen, man kann sie nur hervorlocken, und das ist ein liebesdienst.

  4. rouge sagt:

    *lol* Der Artikel ist doch mal eine Erleichterung um in den Tag zu starten. Danke!

  5. Mme Lila sagt:

    Ich gebe dir recht: Kommunikation ist wichtig.Verbal oder eben nonverbal.
    Punkt. Aber es setzt voraus, dass mensch sich selber gut kennt, weiss,was lustvoll gut tut und was nicht.
    Und 6 ist kein Leistungssport, sondern ein gemeinsames düsen durch die Galaxien.
    Darüber hinaus und wieder zurück.

  6. Männer, die ausreichend bestückt sind, stimulieren den G-Punkt automatisch.

    Schreib doch etwas über Prostatamassage. Dann wäre auch ich überzeugt von Deinen Fähigkeiten als Sexkolumnist.

  7. redder sagt:

    @chnübli: intern oder exterm?

  8. DU bist doch der Sexkolumnist 😉

  9. Ray sagt:

    Da Chnübli nicht protestiert, scherint Dein Beitrag zumindest aus veterinärer Sicht besser rausgekommen zu sein, als der mit den sinkenden Kühen. Mme Lila sollte aber darauf hingewiesen werden, dass es ‚oral‘ heisst und nicht ‚verbal‘. Übernimmst Du das, redder, oder soll ich gleich selber? 🙂

  10. Mme Lila sagt:

    *lach* @Ray —> Spinner 🙂

  11. Ray sagt:

    @Mme Lila: I’ll haunt you down and marry you. Trouble is my name! 😉

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