Archiv für März, 2009


ich weiss gar nicht, ob ich mich so auf den frühling freuen soll. ich hab mir über den winter eine konzentrierte, zielorientierte arbeitsweise zugelegt.

jetzt tauchen bei uns in der redaktion die ersten kurzen röckchen und shorts auf. ich hab heute mal gezählt: 34 mal sind heute hübsche beine in mehr oder weniger knappen outfits an meinem tisch vorbei. jedesmal musste ich kurz aufschauen und verlor damit arbeitszeit, die dann meinem chef in meiner leistung fehlt.

der kurze adrenalinschock, der damit einhergeht, ist schlecht für mein herz und kostet mich jedesmal eine geschätzte lebenszeit von 30 sekunden. ich werde also nur schon wegen der beine heute eine viertelstunde früher sterben.

nicht mitgerechnet sind die minis und hot pants, denen ich bei meinen rauchpausen begegne.

und dabei haben wir noch nicht mal schönes wetter. wenn dann der frühling kommt, kann ich mir ausrechnen, dass ich 45-jährig und arbeitslos sterben werde….

 

„im juni, im juni….“

Girl in blue jeans short shorts isolated

die türschlösser

Veröffentlicht: März 31, 2009 in beziehung, bildung, gender, geschichten, kultur, leben, reda, sinn, stil, terror, zürich
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ich hab an meiner tür zwei türschlösser, die man je zweimal schliessen kann. boaaaah, denken sich einbrecher jetzt.

die vormieterin (und regelmässige besucherin) meiner wohnung hat die angewohnheit, jedes schloss so oft zu schliessen, wies halt geht. das hat zur folge, dass man, wenn man nach hause kommt, erst mal die schlüssel rotieren lassen muss. natürlich zwei verschiedene schlüssel, die erst mühsam hervorgefingert werden müssen.

ich schliesse meine tür einmal. wenn sich ein einbrecher die mühe macht, die tür aufzubrechen, lässt er sich nicht von popeligen schlössern aus den 50ern daran hindern.

schon gar nicht, wenn die tür aus milchglas besteht, durch das man mit ein wenig nachdruck einfach die hand strecken kann…

ausserdem bricht kein einbrecher mit ein wenig grips in eine wohnung ein, an deren Tür ein wilder arabischer name steht…

wieso wc-papier sich auf meinem klo  nur in eine richtung abrollen darf, schreib ich in einem anderen post…

🙂

alle für jeden

Veröffentlicht: März 31, 2009 in bildung, kultur, liebe, musik, sinn, stil, terror
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guuuden moin!


haben sie ihre website noch nicht angepasst? stadtpräsidentin sind sie ja wohl nicht, oder?

martelli

politik, kritik und homophobie

Veröffentlicht: März 30, 2009 in bildung, leben, liebe, medien, Politik, reda, sex, stil, terror, wahlen, zürich
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mauch ist stapi. das hat einige ganz seltsame reaktionen hervorgebracht.

in zürich macht man sich unmöglich, wenn man sich gegen homosexuelle äussert (und das ist gut so), so wird frau mauch von den ewig homophoben wegen ihrer frisur, wegen ihrer politik (die sie als stapi ja gar noch nicht macht) und ihrer freunde wegen angegriffen.

komischerweise machen leute, die sie wegen ihrer politischen richtung nicht mögen, plötzlich sprüche über kampflesben…

sachliche kritik an der neuen stadtpräsidentin ist ja noch gar nicht möglich

ich bin überrascht, wieviele zürcher, die ich für liberal und aufgeschlossen hielt, sich plötzlich als intolerante, homophobe giftspritzen outen…

naja, sind alles männer, die sich so geäussert haben. die haben halt angst. angst vor schwulen, weil sie sich ihrer eigenen männlichekit nicht sicher sind, angst vor lesben, weil sie sich da total überflüssig fühlen.

was ich echt witzig finde, ist die freude, die die SVP über Mauchs wahlsieg hat. hehe. der FDP ans bein pinkeln. komische genossen haben wir da bekommen….

was mir aber ganz sicher den morgen versüsst, ist, dass die bitteren und hämischen bemerkungen eine siegerin nur begrenzt beeindrucken.

sind halt eben schlechte verlierer… grins

not that bad

Veröffentlicht: März 29, 2009 in böse, bildung, kultur, leben, medien, musik, reda, sinn, spruch des tages, stil

ich mag den song, auch wenn R.E.M. die helden des weichschnäbler-rocks sind

EIN handtuch

Veröffentlicht: März 29, 2009 in bildung, erlebnisse, gender, klugscheiss, kultur, leben, reda, sinn, stil, zürich

ich hab von douglas adams gelernt, dass ein mann mit einem handtuch durchs ganze universum kommt. mehr brauchts nicht. sozusagen ein schweizer-armee-vielzweck-handtuch. man kann sich abtrocknen damit, es als kopfkissen benutzen, als decke, als liebessschaukel und als waffe (erinnert euch ans duschen nach der turnstunde *zwack*!)

nun kenne ich aber menschen, die haben ein ziemlich komisches verhältnis zu hand- und geschirrtüchern. da gibts eins für die hände, eins fürs gesicht, eines für was weiss ich. in deren badezimmer braucht man ein handbuch für handtücher, um sich nicht mit dem falschen stück stoff den falschen körperteil abzutupfen.

in der küche hängen vier (4) verschiedene kategorien von küchentüchern. als ich mich danach erkundigte, wofür denn das vierte sei:

„natürlich, um die brille zu putzen. damit kannst du sicher nicht deine gruusigen pfoten abwischen…“

… ein handtuch.