litterarisches manifest

Veröffentlicht: Dezember 9, 2008 in bildung, klugscheiss, kultur, medien, Politik, reda, stil, zürich

§ 1. rechtschreibung is für weicheier. solange der inhalt rüberkommt is okee

§2. grammatik is n stilmittel und kein fessel

§3. sprache wächst und entwickelt sich, also ist der duden bereits veraltet, bevor er gedruckt wird

§4. worte sind ein inadäquater versuch, gedanken auszudrücken und sollten deshalb nie überbewertet werden

§5. sprachen sind fliessend und nicht abgegrenzt, geddit?

§6. sprachpuristen sind teufelskräfte

§7. gesprochener text hat immer mehr gewicht als geschriebener

§8. worte sind frei, ihre aneinanderreihung unterliegt keiner gesetzgebung

§9. das wort ist kein schwert, sondern eher  so ne art taschenmesser

§10. ironie in wort und text ist ein ausdruck für zivilisation. ideologie in wort und text ist ein ausdruck für barbarei

Kommentare
  1. hebamme sagt:

    §4 & §7 finde ich 100% OKee 🙂
    Der Rest ist ziemlich kreativ 😉
    Hast du dir das selber ausgedacht oder wo abgekupfert, zB aus dem Massenbewsstsein 😉

  2. […] in Nicht kategorisiert by ugugu am Dezember 9th, 2008 …empfehle ich heute das litterarische Manifest drüben bei Redder (der mit dem furchteinflössenden fürchterlichen Blogheader). Und wenn ihr […]

  3. gwunderli sagt:

    hey. schreib bitte endlich mal ein buch. dat wird ein beststeller (dafür sorge ich dann schon)… du schreibst so toll, echt reda.

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